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Bildungspolitik

Niedersachsen stärkt praxisbezogene Bildungsforschung und Lehrerausbildung

Rund eine Million Euro setzt das Land jetzt an Hochschulen in Niedersachsen für eine verbesserte Lehrerbildung ein. Ziel ist die Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften zu stärken sowie den Praxis- und Forschungsbezug in den lehrerbildenden Studiengängen zu verbessern.

Eine Million Euro für Hochschulprojekte - Studierende sollen dadurch beispielsweise die Möglichkeit erhalten, Fragestellungen der Schulpraxis wissenschaftlich zu erforschen. Zudem werde der Informationsaustausch zwischen Wissenschaftlern und Lehrenden im Vorbereitungsdienst verbessert.

"Kompetente Lehrkräfte sind entscheidend für den Lernerfolg in der Schule. Deshalb wird die Lehrerbildung in Niedersachsen qualitativ gestärkt. Lehrerinnen und Lehrer werden künftig bereits in ihrem Studium die Herausforderungen der Schulpraxis mit wissenschaftlichen Methoden erforschen können", so die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professor Dr. Johanna Wanka.

Gefördert werden insgesamt 56 Projekte an den acht lehrerbildenden Universitäten. Diese erhalten folgende Förderung: Technische Universität Braunschweig (32.900 Euro), Georg-August-Universität Göttingen (130.500 Euro), Leibniz Universität Hannover (123.600 Euro), Stiftung Universität Hildesheim (138.600 Euro), Leuphana Universität Lüneburg (85.500 Euro), Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (77.400 Euro), Universität Osnabrück (213.100 Euro) und Universität Vechta (124.900 Euro).

Das inhaltliche Spektrum der Projekte reicht von studentischen Studien, beispielsweise zu Lernprozessen im Biologieunterricht, über die Initiierung von hochschulübergreifenden Forschungsvorhaben, wie Mehrsprachigkeit in Kindergarten und Schule, bis hin zur besseren Einbindung von Praxisphasen ins Studium.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur vom 27.07.2012