FORUM Jugendhilfe

Die Kinder- und Jugendhilfe ist politisch?!

Ein Schild mit der Aufschricht #WirSindKeineBots wird auf einer Demonstration nach oben gehalten
Bild: Markus Spiske - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Die Diskussion um den politischen Charakter der Sozialen Arbeit im Allgemeinen und der Kinder- und Jugendhilfe im Speziellen hat eine lange Geschichte; sie hat in jüngster Zeit aber wieder an Fahrt gewonnen. Diesen Reflexions- und Wiederbelebungsprozess möchte die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ mit der neusten Ausgabe des FORUM Jugendhilfe unterstützen.

Befördert wird die Diskussion unter anderem durch die Entwicklungen um die Eigenständige Jugendpolitik und den damit verbundenen Aktivitäten auf Bundes-, Landes- und kommunalpolitischer Ebene, zum Teil auch auf europäischer Ebene. Auch die jugendpolitischen Positionierungen der Träger der Kinder- und Jugendhilfe, die Arbeit in (fach-)politischen Gremien, in den Jugendhilfeausschüssen auf kommunaler und Landesebene sowie nicht zuletzt der Einsatz für eine bedarfsgerechte Förderung haben einen Beitrag zu diesem Prozess geleistet. Dabei ist festzuhalten, dass sich die Wahrnehmung und Ausgestaltung des politischen Mandats der Kinder- und Jugendhilfe nicht nur zwischen den verschiedenen Handlungsfeldern, sondern auch zwischen den Akteur(-inn)en in diesen Feldern enorm unterscheiden.

Im Fokus: Die Kinder- und Jugendhilfe ist politisch?!

In ihrem Positionspapier „Politische Bildung junger Menschen – ein zentraler Auftrag für die Jugendarbeit" aus dem Jahr 2017 hat die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ die an Akteur/-innen der Jugendarbeit gerichtete Forderung des 15. Kinder- und Jugendberichts unterstrichen, „das Politische ihrer Arbeit sowie die Notwendigkeit zu politischer Bildung neu zu erkennen und wiederaufleben zu lassen“. Diesen Prozess möchte die AGJ mit der Ausgabe des FORUM Jugendhilfe unterstützen.

In insgesamt neun Beiträgen beschäftigen sich die Autor(-inn)en daher mit dem Thema Die Kinder- und Jugendhilfe ist politisch?! und beleuchten dessen diverse Facetten, z. B. das vermeintliche Neutralitätsgebot in der Kinder- und Jugendhilfe, die kommunalen Kinder- und Jugendhilfeausschüsse und die Kinder- und Jugendparlamente sowie den Umgang mit politischen Interventionen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Im Leitartikel dieses FORUM Jugendhilfe beschäftigt sich Dr. Christian Lüders mit der Frage, was es bedeutet, dass die Kinder- und Jugendhilfe politisch ist.

Das Inhaltsverzeichnis zum FORUM Jugendhilfe 03/2021 (PDF) ist auf den Webseiten der AGJ zu finden. Bestellt werden kann das Heft über den E-Shop der AGJ.

FORUM Jugendhilfe

Das FORUM Jugendhilfe erscheint viermal jährlich und bietet Beiträge zu aktuellen Themen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Kinder- und Jugend(hilfe)politik. Mit Interviews, Fachbeiträgen und Kommentaren fördert FORUM Jugendhilfe den kritischen Diskurs und leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe. Zielgruppen sind die Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe sowie angrenzender Bereiche, ehrenamtlich Tätige; Studierende und Lehrende an Hochschulen, Universitäten und Fachschulen sowie Bildungs- und Sozial- und Jugendpolitiker/-innen.

Zusätzlich zu dem Erwerb eines Einzelheftes des FORUM Jugendhilfe besteht die Möglichkeit ein Jahresabonnement abzuschließen. Die jährliche Abonnementgebühr beträgt 25,00 EUR. Unter dem Link shop.agj.de/agj-arbeitsgemeinschaft-fuer-kinder-und-jugendhilfe/53/forum-jugendhilfe-jahresabonnement?c=4 stehen weitere Informationen zur Verfügung.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ

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