Bildungspolitik

MINT-Zukunftskonferenz 2017: Crossdisziplinarität für die MINT-Bildung

Asiatischer Junge blickt durch Mikroskop
Bild: © tomonet000 - Fotolia.com

Unter dem Motto „MINT Quer – Potentiale der Crossdisziplinarität für die MINT Bildung“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Schulen, Hochschulen und Gesellschaft im Bundeswirtschaftsministerium u.a. darüber, wie sich künstlerische und technische Sphären verbinden lassen und wie diese Kombination Fähigkeiten und Talente anregen kann.

Am 12. November 2017 fand im Bundeswirtschaftsministerium die MINT-Zukunftskonferenz 2017 statt. Unter dem Leitgedanken „MINT Quer – Potentiale der Crossdisziplinarität für die MINT Bildung“ diskutierten Vertreter der MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) unter anderem darüber, inwieweit Gräben zwischen künstlerischen und technischen Berufen und Sphären überbrückt bzw. die Kombination entsprechender Fähigkeiten und Talente Innovationsgeist stimulieren kann.

Breitere MINT-Kompetenzen in der digitalisierten Gesellschaft

MINT-Kompetenzen in der digitalisierten Wissens- und Kreativgesellschaft sind wesentlich breiter als in der Industriegesellschaft. Um erfolgreiche Innovationen zu generieren, bedarf es nicht nur nüchterner Techniker sondern auch kreativer Produktdesigner. Kunst nutzt neue Technologien zur Gestaltung und Verbreitung. MINT-Kompetenzträger verschiedenster Kulturen müssen also auf gemeinsame Projekte eingestimmt werden.

Stellenwert der Crossdisziplinarität

Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Dirk Wiese, verdeutlichte die Wichtigkeit dieser Crossdisziplinarität: „Ohne MINT-Fachkräfte werden wir den Weg in die Digitalisierung nicht schaffen. MINT-Qualifikationen sind mitentscheidend für die Innovationsfähigkeit unserer Wirtschaft. In der modernen Digitalgesellschaft bedarf es auch der kreativen Berufe, um Innovationen erfolgreich am Markt zu platzieren; dies wurde im Verlauf der Konferenz deutlich. Schon Schumpeter wusste: Neue Kombinationen sind die Triebfeder der wirtschaftlichen Entwicklung. Erfolgreiches MINT ist also bunt.“

Über die MINT-Zukunftskonferenz

Mit der Konferenz übernahm das BMWi zum dritten Mal in Folge die Schirmherrschaft für die nunmehr 10. Veranstaltung ihrer Art, die seit 2008 in ähnlicher Form vom Verein „MINT Zukunft schaffen e.V.“ organisiert wird. Im Rahmem der Konferenz wurden, wie in den Vorjahren, erneut die MINT-Botschafterinnen und Botschafter geehrt – Personen, die sich ehrenamtlich um den Stellenwert und die Verbreitung von MINT-Qualifikationen verdient machen.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie  vom 12.12.2017

Info-Pool