Kindertagesbetreuung

Mehr U3-Plätze bei Tagesmüttern: Best-Practice-Beispiele sollen beim Ausbau in Hessen helfen

Kindertagespflege Miteinander und voneinander lernen Gute Beispiele aus der Praxis
Bild: Ilja Koschembar

Frankfurt. Die Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, Petra Müller-Klepper, präsentierte heute bei der Fachtagung „Qualitativer Ausbau unter 3 – so geht’s“ die neue Broschüre „Kindertagespflege – Miteinander und voneinander lernen“.

Im Rahmen wurden gemeinsam mit namhaften Referenten und Experten aus der Praxis konkrete Beispiele vorgestellt, wie die Kindertagespflege vor Ort ausgebaut und weiter professionalisiert werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Schaffung neuer Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren.

Mit der Broschüre informieren das Hessische Sozialministerium und das Hessische KinderTagespflegeBüro (HKTB) öffentliche und freie Träger sowie Fachkräfte über Möglichkeiten zur Erweiterung und Verbesserung des Betreuungsangebotes in der Kindertagespflege. „Kindertagespflege hat viele Vorteile für Eltern und Kinder und ist gerade auch für die Jüngsten gut geeignet. Sie ist ein Bildungsort, der familiennah, flexibel, verlässlich und professionell ist“, sagte Petra Müller-Klepper heute in Frankfurt. „Derzeit sind rund 3.100 Tagespflegepersonen, 3.024 Tagesmütter und 70 Tagesväter, in Hessen tätig. Sie betreuen über 9.000 Kinder, davon 6.394 Kinder unter drei Jahren.“ Die vorgestellte Informationsbroschüre sei Teil einer umfangreichen Werbekampagne des Hessischen Sozialministeriums zur Förderung der Kindertagespflege.

Mit Praxisbeispielen aus den Bereichen Akquise von neuen Tagespflegepersonen, gelungene Vertretungskonzepte, Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten, verschiedene Qualifizierungskonzepte, sowie Konzeption und Zusammenarbeit auf der Trägerebene, erhalten Träger und Fachleute mit der Broschüre wertvolle Informationen und Anregungen. „Wir verstehen das neue Heft als Ergänzung zu unserem Praxisleitfaden ,Sichernde Rahmenbedingungen in der Kindertagespflege’ und möchten an konkreten Beispielen aus verschiedenen Regionen in Hessen aufzeigen, wie qualitativer Ausbau gelingen kann“, so Ursula Diez-König, pädagogische Leiterin der Landesservicestelle Hessisches KinderTagespflegeBüro.

Quelle: Hessisches Sozialministerium