Kinder- und Jugendarbeit

Waldheime als interkulturelle Begegnungsstätten

Ein Mädchen und ein Junge stehen an einer Wand
Bild: fcscafeine - Fotolia

Baden-Württemberg setzt Bildungskonzepte, die die Zusammenarbeit zwischen Schulen und außerschulischen Partner betonen und Begegnungsprojekte unterstützen, die sich an benachteiligte Kinder und Jugendliche richten. Zudem soll der interkulturelle Austausch zwischen Jugendlichen gefördert werden.

Die Baden-Württembergische Staatssekretärin Marion v. Wartenberg besucht am 13. August verschiedene Stuttgarter Waldheime der Arbeiterwohlfahrt (AWO), um an den Interkulturellen Lerntagen des Jugendwerks der AWO teilzunehmen.

"Die Waldheime haben sich von Einrichtungen der Stadtranderholung für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zu wertvollen Lernorten mit pädagogischem Bezug weiterentwickelt" sagte v. Wartenberg anlässlich ihres Besuchs.

Bei den interkulturellen Lerntagen handelt es sich um ein deutsch-mexikanisches Begegnungsprojekt, das sich an benachteiligte Kinder und Jugendliche richtet. Das Projekt soll die langjährig bestehende deutsch-mexikanische Partnerschaft zwischen dem Jugendwerk der AWO und mexikanischen Partnern aus Guadalajara/Mexiko weiter vertiefen und den Austausch zwischen Jugendlichen ermöglichen.

"Für eine erfolgreiche Jugendarbeit brauchen wir alle Kräfte im Land. Und wir brauchen Raum für Begegnung und Vernetzung, wie sie die Waldheime bieten. Die Landesregierung setzt deshalb auf Bildungskonzepte, die die Zusammenarbeit zwischen Schulen und außerschulischen Partner betonen", sagt die Staatssekretärin – auch mit Blick auf das neue Ganztagsschulkonzept des Landes, bei dem die Öffnung der Schulen nach außen eine wichtige Rolle spielt.

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Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg vom 10.08.2015

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