Kinder- und Jugendarbeit / Freiwilliges Engagement

Lottomittel helfen weiteren Jugendfeuerwehren in Brandenburg bei Ausstattung und Ausbildung

Mit insgesamt rund 4.800 Euro aus Mitteln der Lottokonzessionsabgabe unterstützt das Innenministerium des Landes Brandenburg weitere Jugendfeuerwehren im Land.

Von den Zuwendungen profitieren Jugendfeuerwehren des Amtes Elsterland (Landkreis Elbe-Elster), der Stadt Wittstock/Dosse und der Gemeinde Wusterhausen/Dosse (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) sowie der Gemeinde Groß Kreutz (Landkreis Potsdam-Mittelmark). Mit den Lottomitteln unterstützt Innenminister Dr. Dietmar Woidke eine noch qualifiziertere Ausbildung in den Jugendfeuerwehren.

Für Woidke sind die „Lottospritzen“ ein Beitrag, um dringend benötigte Feuerwehrnachwuchskräfte im Land zu gewinnen. „Für den Brand- und Katastrophenschutz bilden die Freiwilligen Feuerwehren auch künftig das Rückgrat. Wenn heute nicht für ausreichend Nachwuchskräfte gesorgt wird, haben wir morgen und übermorgen ein großes Problem“, so der Innenminister, der gleichzeitig auf das frühe ehrenamtliche Engagement in den Jugendfeuerwehren verwies. „Attraktive Angebote sind da die beste Werbung“, betonte Woidke.

Im Amt Elsterland kann die Jugendfeuerwehr Fischwasser dank der Lottomittel künftig auch moderne Multimediatechnik in der Ausbildung einsetzen. Die Jugendfeuerwehren der Stadt Wittstock/Dosse und der Gemeinde Wusterhausen/Dosse benötigen das Geld jeweils zur Anschaffung eines Mannschaftszeltes für Ausbildungslager und andere Veranstaltungen. Die Gemeinde Groß Kreutz kann mit den Lottomitteln Multimediatechnik und Schulungsmaterialien sowie zwanzig Feldbetten für ihre Jugendfeuerwehren beschaffen.

Im vergangenen Jahr stellte das Innenministerium mehr als 170.000 Euro aus Lottomitteln zur Förderung des Brand- und Katastrophenschutzes zur Verfügung, davon rund 140.000 Euro für die Jugendfeuerwehren. Schwerpunkt der Förderung waren wetterfeste Bekleidung für die Jugendfeuerwehren sowie die Durchführung von Jugendlagern, Wettkämpfen und anderen Freizeitaktivitäten.

Quelle: Ministerium des Innern Brandenburg

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