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„Ich will Europa“-Kampagne: Stiftungen setzen Zeichen für starkes Europa

Europafahnen vor der EU-Kommission Brüssel
Bild: © finecki - Fotolia.com

Prominente und Bürger bekennen sich in der Stiftungskampagne „Ich will Europa“ öffentlich zur europäischen Idee. Ziel der Kampagne ist, den Blick in der aktuellen europakritischen Diskussion auf die Vorteile und Errungenschaften Europas für Deutschland zu lenken.

In der Kampagne "Ich will Europa" bekennen sich bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Kultur und Gesellschaft und Bürger als Botschafter zu Europa. Dazu gehören zum Beispiel der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt, die Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance Gesine Schwan, der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen, Daimler-Chef Dieter Zetsche, der Historiker Timothy Garton Ash ebenso wie Fußballer Philipp Lahm, Geiger David Garrett, Volksmusik-Star Florian Silbereisen, Moderatorin Katrin Bauerfeind und DJ Paul van Dyk; der Kreis wird laufend erweitert. Bundespräsident Joachim Gauck ist Schirmherr.

Website und Soziale Medien als Mitmach- und Diskussionsforen

Über die Website www.ich-will-europa.de kann jeder sein Bekenntnis zu Europa abgeben und mehr über die Bedeutung Europas erfahren; eine Facebook-Seite steht als Diskussionsforum zur Verfügung.

„Europa war und ist für Deutschland der Schlüssel zur Zukunft. Daher bin ich sehr froh, dass es erstmals gelungen ist, dass elf deutsche Stiftungen gemeinsam an die Öffentlichkeit treten und sich in einer großangelegten Kampagne für Europa einsetzen“, sagt Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. „Gerade in schwierigen Zeiten braucht Europa das Engagement von uns Stiftungen. Mit ‚Ich will Europa‘ setzen wir ein klares Zeichen und wollen die Debatte über Europa in Deutschland nachhaltig beeinflussen.“ Die Kampagne will vor allem auch die Diskussion zulassen und fördern, erläutert Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung: „Wir wollen die Menschen zu Wort kommen lassen. Nur wenn sich die Bürger wieder damit auseinandersetzen, welchen Nutzen Europa ihnen täglich bringt, bleibt das europäische Projekt lebendig. So lassen sich auch große Herausforderungen wie die europäische Schuldenkrise gemeinsam meistern.“

Zahlreiche Medienunternehmen unterstützen die Kampagne mit Schaltungen: Die RTL-Mediengruppe (RTL, Vox, n-tv), ProSiebenSat1 Media (ProSieben, Sat1, Kabel 1, N 24) und RTL II schalten Kampagnenspots in TV und online. Der Axel Springer Verlag, Frankfurter Allgemeine Zeitung Verlag, Gruner & Jahr, Verlagsgruppe Handelsblatt, Spiegel Verlag, Süddeutscher Verlag, WAZ-Mediengruppe, Zeit Verlag und google Deutschland sind nur einige der Medienunternehmen, die der Kampagne zur Sichtbarkeit verhelfen. Ideen-, Projekt- und Umsetzungspartner der Kampagne ist die Berliner Agentur Blumberry.

Über die Kampagne "Ich will Europa"

Die Kampagne „Ich will Europa“ ist eine Initiative der Engagierten Europäer. Die Stiftung Mercator und die Robert Bosch Stiftung haben die Kampagne ins Leben  gerufen und sind federführend verantwortlich. Bei „Ich will Europa“  kommen die Menschen zu Wort. Durch ihr Bekenntnis und ihre Gedanken zu Europa geben sie Denkanstöße und öffnen die europäische Debatte. Ermöglicht von großen Verlagen und Medienhäusern werden diese in Anzeigen, im Internet sowie in TV-Spots gezeigt.

Über die Initiative Engagierte Europäer

Die Engagierten Europäer sind eine Stiftungsinitiative für ein starkes Europa. Die beteiligten Stiftungen setzen sich einzeln und gemeinsam mit einer Vielzahl von Projekten für die Vertiefung der europäischen Integration ein. Derzeit sind elf Stiftungen beteiligt: Allianz Kulturstiftung, Bertelsmann Stiftung, BMW Stiftung Herbert Quandt, Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Schering Stiftung, Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa, Stiftung Genshagen, Stiftung Mercator, VolkswagenStiftung, Stiftung Zukunft Berlin.

Quelle: Stiftung Mercator GmbH vom 23.08.2012

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