Digitalisierung und Medien / Europa

Innovationslabor für digitale Bildung startet in Österreich

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Informations- und Kommunikationstechnologie im Bildungsbereich – das ist das Thema des Future Learning Lab (FLL). Das FLL ist ein digitaler Lehr- und Lernraum, in dem die Anwendungsszenarien von jenen entwickelt werden, die sie später auch ausführen. Im Juni der Probebetrieb mit ausgewählten Personen und Lerngruppen gestartet. Der reguläre Betrieb soll im September aufgenommen werden.

Das erste Future Learning Lab (FLL) in Österreich wird in Kooperation mit der PH Wien und in Abstimmung mit dem BMB durch den Verein zur Förderung digitaler Bildungsangebote und seinen Gründungspartnern eingerichtet. Im Auftrag des österreichischen Bundesministeriums für Familie und Jugend (BMFJ) hat eine Projektgruppe ein Konzept für ein „Future Learning Lab“ entwickelt. Bundesministerin Karmasin gab im Juni den Startschuss für die operative Umsetzung. Die Aufnahme des regulären Betriebs ist für September geplant. 

Bundesministerin Karmasin zeigte sich sehr erfreut über die Umsetzung. „Österreich liegt bei digitalen Kompetenzen im EU-Vergleich nur im Mittelfeld. Die Steigerung von „Digital Skills“ auf verschiedenen Ebenen ist zur Absicherung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit unbedingt notwendig“ betont Bundesministerin Karmasin anlässlich der Vorstellung verschiedener Lernszenarien durch die Technologiepartner.

Future Learning Lab – Ein Innovationslabor für neue Lernszenarien

Das FLL ist ein mit digitalem Equipment ausgestatteter konfigurierbarer Lern- und Lehrraum für Pädagoginnen und Pädagogen. Es ist ein „lebender Raum“ der zeigt, wie Informations- und Kommunikationstechnologie im Bildungsbereich integriert werden kann. Dabei sollen Pädagoginnen und Pädagogen, IKT-Unternehmen, politische Entscheidungsträger und Bildungsforscher zusammenkommen, um:

  • zu  reflektieren, wie neue Technologien das Lernen unterstützen können,
  • in regelmäßigen Workshops bestehende und neue Technologien in Hinblick auf den transformativen Effekt auf Lernen und Lehren zu erproben und
  • neue und skalierbare Lernszenarien für den Einsatz im Klassenzimmer zu entwickeln.

Das didaktische Konzept des Future Learning Labs

Grundlegend für das Future Learning Lab ist, dass die Anwendungsszenarien dabei von jenen entwickelt werden, die sie später auch ausführen und anwenden. Das mit dem aktuell modernsten Equipment und aufkommenden Technologieströmungen und Software ausgestattete Lab und die darin beschäftigten Trainerinnen und Trainer ermöglichen und begleiten diesen individuellen Gestaltungs- und Lernprozess.

Gründungs- und Technologiepartner sind: Microsoft, Samsung, Google, Apple, IBM, A1 Telekom Austria, T-Mobile. Weitere Informationen stehen unter  www.futurelearning.at zur Verfügung. 

Quelle: Bundesministerium für Familie und Jugend der Republik Österreich

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