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Corona

Raus aus der Krise mit Women4Youth

Eine Gruppe junger Frauen in Badekleidung von oben fotografiert lacht mit Melonenschnitzen in der Hand
Bild: Jacob Lund - stock.adobe.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Um Mädchen und jungen Frauen aus dem Coronatief und zurück ins Leben zu helfen, haben die katholischen Frauenverbände IN VIA, Hildegardis-Verein und der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) zum internationalen Mädchentag am 11. Oktober eine Kampagne zu deren Stärkung ins Leben gerufen.

Fast jede vierte junge Frau zwischen 16 und 35 Jahren habe bis heute unter den Folgen der Pandemie zu leiden. Studien belegen, dass sie mehr belastet sind als männliche Gleichaltrige und von Überforderung, Zukunftsängsten und Vereinsamung berichten. Das spendenfinanzierte Projekt „Women4Youth“schafft kurzfristig passgenaue Angebote für die Anliegen junger Frauen, die sich zurückgezogen und den gesellschaftlichen Anschluss oder auch die berufliche Perspektive verloren haben.

Chancentage, Empowerment-Coachings, Gruppenaktivitäten und Karrierebörsen

Geplant sind in der bis Dezember 2022 dauernden Kampagne unter anderem jeweils ein Chancentag für Schulabsolventinnen und junge Mütter, der den Frauen neue berufliche Perspektiven bietet, sowie bundesweit mehrere Empowerment-Coachings, die Mädchen und junge Frauen wieder Mut geben sollen. In Vorbereitung sind zahlreiche Angebote, angefangen vom 1:1-Coaching durch Berufspatinnen, über sportliche, kreative und gesellige Gruppenaktivitäten bis hin zu Karriere- und Zukunftsbörsen, bei denen Netzwerke geknüpft und neue Zuversicht geschöpft werden können.

„Die Corona-Pandemie hat bei Mädchen und jungen Frauen Resilienz-Reserven in hohem Maße aufgebraucht. Der Wunsch, die damit verbundenen Folgen abzuwenden, hat mich bewogen, diese Initiative anzuregen,“ sagte Eva Welskop-Deffaa, Vorstand Sozial- und Fachpolitik des Deutschen Caritasverbandes und Initiatorin von Women4Youth.

KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth appellierte an ältere Frauen: „Die Corona-Maßnahmen haben jungen Menschen viel Solidarität gegenüber den Älteren abgefordert. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir als gestandene Frauen diese Solidarität zurückgeben und junge Frauen unterstützen, die es alleine nicht aus dem Corona-Tief herausschaffen,“ so die Parlamentarische Staatsekretärin.

Dabei mitzuhelfen, dass Mädchen und junge Frauen trotz der Pandemie gute Chancen haben, ein selbstbestimmtes Leben zu gestalten, sei eine wichtige Aufgabe, bei der wir alle mit anpacken sollten, so die Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Beate Gilles, die auch Vorsitzende des Frauenfachverbands IN VIA ist.

Quelle: IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit Deutschland e.V. vom 11.10.2021

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