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Corona-Aufholpaket

Mehr Unterstützung für junge Familien in Mecklenburg-Vorpommern

Ein Vater hält seinen kleinen Sohn auf dem Arm und küsst ihn auf die Wange
Bild: Kelly Sikkema - unsplash.com

Der Fonds „Frühe Hilfen“ wird im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ in den Jahren 2021/2022 befristet um 50 Millionen Euro aufgestockt. Mecklenburg-Vorpommern erhält daraus zusätzlich rund 1 Million Euro für die frühe Bildung.

Seit Beginn der Corona-Pandemie konnten junge Familien mit Säuglingen und Kleinkindern nur unregelmäßig Angebote der frühen Bildung nutzen. Gleichzeitig berichten Erzieher(innen) sowie Kinderärztinnen und -ärzte von Verzögerungen und gar Rückschritten in der Entwicklung.

Um dem entgegenzuwirken und Defizite auszugleichen, sollen zusätzliche Angebote, insbesondere auch für belastete Familien mit Kindern unter drei Jahren, ausgebaut werden. Der Bund hat deshalb das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ in den Jahren 2021/2022 aufgelegt.

Auf Grundlage der Zusatzvereinbarung, die bereits am 1. Juli in Kraft getreten ist, kann das Land Mecklenburg-Vorpommern Bundesmittel aus dem Aktionsprogramm abrufen und zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen für (werdende) Eltern umsetzen. Der Landeshaushalt oder kommunale Haushalte werden nicht belastet.

In jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt gibt es Netzwerkkoordinator(inn)en für die Frühen Hilfen, die mit einer Vielzahl von Kooperationspartnerinnen und -partnern agieren. „Frühe Hilfen übernehmen hier eine wichtige Lotsenfunktion für die Mütter und Väter. Gerade in den ersten Lebensmonaten und -jahren eines Kindes ist es von besonderer Bedeutung, junge Eltern zu stärken, um die Eltern-Kind-Beziehung förderlich zu gestalten“, so die Sozialministerin Stefanie Drese.

Detallierte Informationen zu Frühen Hilfen in Mecklenburg-Vorpommern gibt es auf den Internetseiten des Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung.

Quelle: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung vom 29.06.2021

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