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Förderung der Erziehung in der Familie

Weitere 100 Familienzentren in NRWs sozial benachteiligten Stadtteilen sollen für mehr Chancengleichheit sorgen

Ein Geschwisterpaar steht zwischen den Eltern.

100 neue Familienzentren vorrangig in sozial benachteiligten Stadtteilen hat Familienministerin Ute Schäfer in Düsseldorf für das Kindergartenjahr 2013/2014 angekündigt.

„Wir wollen Familienzentren vor allem dort ausbauen, wo ein besonderer Unterstützungsbedarf für Kinder und Familien besteht. Unser Ziel ist es, jedes Kind mitzunehmen und die Familien noch besser und früher zu erreichen und ihnen Hilfe anzubieten. Nur so können wir wirklich gezielt vorbeugen und fördern, damit alle Kinder die gleichen Chancen erhalten“, sagte Schäfer. Gerade diejenigen, die Unterstützung bräuchten, scheuten oft davor zurück, Beratungs- und Bildungseinrichtungen aufzusuchen. Deshalb müsse das Angebot niedrigschwellig den Alltag der Familien erreichen.

Bereits im Kindergartenjahr 2012/2013 hat die Landesregierung den örtlichen Jugendämtern 150 neue Familienzentren mit dieser Zielsetzung zugewiesen. Insgesamt wird es dann landesweit 2.155 Familienzentren geben. Zusammen mit den Verbund-Familienzentren, die aus mehreren Kitas bestehen, werden zukünftig voraussichtlich über 3.000 Kindertageseinrichtungen als Familienzentren arbeiten.

Nach dem Regierungswechsel 2010 wurde die Förderung der Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen erhöht. Mit dem ersten KiBiz-Änderungsgesetz erhalten dort Familienzentren jetzt 14.000 Euro jährlich. Alle anderen Familienzentren werden mit 13.000 Euro jährlich gefördert. Darüber hinaus erhalten die Familienbildung und die Familienberatung, die in Familienzentren stattfindet, zusätzlich insgesamt 4,5 Millionen Euro vom Land.

Quelle: Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen vom 06.02.2013

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