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Sozialpolitik / Freiwilliges Engagement

Gesellschaftlichen Zusammenhalt auf dem Land aktiv mitgestalten

Eine Gruppe mit Menschen unterschiedlicher Herkunft hält sich im Park an den Händen und streckt diese nach oben.
Bild: © Rawpixel - fotolia.com

Die Themenreihe „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ des Bündnisses für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) richtet 2019 den Fokus auf den ländlichen Raum. Bei einer Veranstaltung am 1. Februar in Lübeck diskutieren interessierte Bürger, Ehrenamtliche aus Initiativen, Vereinen und Verbänden sowie Vertreter aus Kommunen über Mitmach- und Mitgestaltungsmöglichkeiten.

Gerade im ländlichen Raum spielt freiwilliges, zivilgesellschaftliches Engagement eine wichtige Rolle: Um gesellschaftliche Teilhabe zu gewährleisten und damit einen wichtigen Baustein für die Lebensqualität auf dem Land zu sichern. Hier setzt die Veranstaltung „Heimat Land: Landleben in Vielfalt für alle gestalten“ an.

In fünf Werkstätten und drei Diskussionsrunden erhalten die Teilnehmenden Raum, um sich darüber zu verständigen, was Zusammenhalt in ländlichen Regionen heute ausmacht, und wie er gefördert werden kann. Gemeinsam sollen Ziele definiert sowie Mitmach- und Mitgestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Vorbildliches Engagement soll sichtbar gemacht werden, um zur Nachahmung anzuregen.

Daneben finden der Impulsvortrag „Nix los auf dem Land? – Stichworte zur Situation“ von Ljubica Nikolic (Projekt SOK – Neue Infrastrukturen für gesellschaftlichen Zusammenhalt) und das Streitgespräch „Was machen wir eigentlich für den ländlichen Raum?“ statt. Das ausführliche Programm sowie weitere Informationen finden sich auf der Webseite des BfDT.

Die Veranstaltung richtet sich an Ehrenamtliche aus Initiativen, Vereinen und Verbänden, an interessierte Bürger sowie an Vertreter aus Kommunen und Verwaltung. Sie wird vom BfDT in Kooperation mit der Hansestadt Lübeck durchgeführt.

Über das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) wurde am 23. Mai 2000, am Tag des Grundgesetzes, von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründet. Das Bündnis ist bundesweiter Ansprechpartner und Impulsgeber für die Zivilgesellschaft – also aller, die unser gesellschaftliches Zusammenleben aktiv mitgestalten. Das BfDT sammelt, bündelt und vernetzt das vielfältige, tagtägliche Engagement für Demokratie und Toleranz in Deutschland. Seit 2011 ist die Geschäftsstelle des BfDT Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung/bpb vom 29.01.2019

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