Zwischenruf des Bundesjugendkuratoriums

Zum Europäischen Jahr der Jugend 2022

Mehrere junge Menschen halten auf einer Demonstration Schilder mit den Aufschriften 'We love Europe', 'Freedom' und 'No Borders'
Bild: motortion - stock.adobe.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Das Bundesjugendkuratorium (BJK) spricht sich in dem Zwischenruf dafür aus, das kommende Europäische Jahr der Jugend 2022 mit Bedeutung für die junge Generation auszufüllen, indem die ressortübergreifende Beteiligung junger Menschen auf europäischer Ebene verankert und durch eine differenzierte europäische Strategie sozialen Ungleichheiten entgegengewirkt wird.

Soziale Ungleichheiten bekämpfen – Beteiligung stärken

Aus Sicht des BJK wird in Deutschland und auf europäischer Ebene noch zu wenig über die aktuellen jugendpolitischen Perspektiven in Europa diskutiert. Das BJK verdeutlicht im aktuellen Zwischenruf daher die Notwendigkeit, kinder- und jugendpolitische Positionen in Bezug auf die EU deutlich zu profilieren und mit differenzierten Vorhaben in Hinblick auf soziale, ökonomische und gesundheitliche Ungleichheiten zu untersetzen.

Es braucht eine differenzierte europäische Strategie, um soziale Ungleichheiten zu bekämpfen sowie die Beteiligung und den Austausch von jungen Menschen zu stärken und langfristig zu verstetigen. Diese Strategie müsste ebenso die kinder- und jugendpolitischen Programme aufnehmen, die in den vergangenen Jahren entwickelt wurden und diese gemeinsam mit der Zivilgesellschaft in eine nachhaltige Jugendbeteiligungs- und Generationenpolitik einbinden.

Der gesamte Zwischenruf steht auf der Seite des Bundesjugendkuratoriums zum Download bereit.

Das Bundesjugendkuratorium (BJK) ist ein von der Bundesregierung eingesetztes Sachverständigengremium. Es berät die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und in Querschnittsfragen der Kinder- und Jugendpolitik. Dem BJK gehören bis zu 15 Sachverständige aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft an. Die Mitglieder wurden durch die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die Dauer der laufenden Legislaturperiode berufen.
 
Quelle: Deutsches Jugendinstitut e.V., Arbeitsstelle Kinder- und Jugendpolitik vom 07.12.2021

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