Kinder- und Jugendpolitik / Recht

Farbenfrohe Monster als Botschafter der Kinderrechte

Bundesminister Maas steht am Rednerpult vor den ausgestellten Bildern der kleinen Monster und spricht zu Schulkindern
Bild: BMJV

Die Künstlerin Inger-Kristina Wegener zeigt mit ihrer Ausstellung „MONSTER.KUNST.KINDER.RECHTE“, dass Rechte nicht immer auf Papier gedruckt werden müssen. Stattdessen machen 41 farbenfrohe Monster jeweils einen Artikel der UN-Kinderrechtskonvention sichtbar.

Bewusst hat sich die Künstlerin und Juristin Inger-Kristina Wegener dazu entschlossen, die bunten Monster auf Kakaojutesäcke zu malen. In jedem Monsterbild finden sich außerdem „Dinge“, die Kinder gesammelt haben, kleine Zufallsfunde wie Murmeln, Pinsel, Knöpfe oder Bleistifte. Das macht neugierig und regt kleine wie große Besucher zum Nachdenken an. Die kleinen Monster stellen Fragen, spielen und malen und wollen etwas lernen. Der Künstlerin gelingt es auf diese Art und Weise, nicht nur die Rechte zu visualisieren, sondern auch für Kinder verständlich zu machen.

Die Ausstellung wurde am 2. Juli von Bundesjustizminister Heiko Maas im Innenhof des BMJV eröffnet. „Die Monster erinnern uns daran, dass Kinder Rechte haben, die wir Erwachsenen schützen und achten müssen“, betonte Maas in seiner Eröffnungsrede. „Das geht aber nicht über die Köpfe der Kinder hinweg. Deshalb ist es wichtig, dass sich Kinder einmischen dürfen, Fragen stellen und aussprechen können, was sie bewegt.“

Als erste Besucher warfen die Kinder der ersten und vierten Klasse der Grundschule am Brandenburger Tor einen Blick auf die Ausstellung. Dass sie ihre Rechte kennen, demonstrierten sie dem Minister und allen anderen Gästen mit ihrem Kinderrechte-Rap und einer pantomimischen Darstellung.

Die Ausstellung kann derzeit im Innenhof des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz in Berlin besichtigt werden. Interessierte können die Ausstellung dort nach Anmeldung unter bayer-je@DontReadMebmjv.bund.de besuchen.

Quelle: Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz vom 02.07.2015

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