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Familienpolitik

dbb jugend kritisiert Kürzungspläne beim Elterngeld

Deutliche Kritik hat die dbb jugend-Vorsitzende Sandra Hennig an den Kürzungsplänen der Bundesregierung beim Elterngeld geübt.

Zu der Aussage von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU), sie sei bereit, beim Elterngeld zu kürzen, allerdings nicht beim Höchstbetrag von 1.800 Euro, sagte Hennig heute am Rande des dbb Bundesfrauenkongresses in Potsdam: „Ich kann nur davor warnen, einen Kernbestandteil der nachhaltigen Familien- und Gleichstellungspolitik, die die Bundesregierung unter Ursula von der Leyen erst 2005 auf den Weg gebracht hat, jetzt schon wieder auf dem Spar-Altar zu opfern. Damit wird ein völlig falsches Signal an junge Eltern gesendet.“

Finanzielle Sicherheit sei für junge Menschen eine wichtige Voraussetzung, um sich für ein Leben mit Kindern zu entscheiden, so Hennig, gerade Kürzungen beim Elterngeld-Sockelbetrag und bei den unteren und mittleren Bezugshöhen würden zudem eine soziale Schieflage verschärfen. „Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels brauchen wir eine familien- und gleichstellungsfreundlich Strukturpolitik in Form von finanzieller Förderung, Betreuungsplatzausbau und Einkommensgerechtigkeit“, betonte Hennig. „Wer hier spart, setzt die Zukunft aufs Spiel.“ Die dbb jugend-Chefin bedauerte, dass Schröder auch die Verlängerung der Vätermonate von zwei auf vier „in vorauseilendem Spar-Gehorsam“ schon wieder zur Disposition gestellt hat - „ein Rückschritt auf dem Weg zu mehr Gleichstellung in der Familienarbeit“, so Hennig.

Quelle: dbb jugend

ik