Bildungspolitik

Sozialberatung bei Studierenden stark nachgefragt

Drei Puppen aus Holz sitzen zusammen und unterhalten sich
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Die Nachfrage der Studierenden nach Sozialberatung ist im Jahr 2014 um 10% gestiegen. 76.000 Einzelgespräche in den Sozialberatungsstellen der Studentenwerke wurden durchgeführt. Die wichtigsten Themen waren dabei: Studienfinanzierung, Unterhaltsrecht, Krankenversicherung, Wohngeld und Rundfunkgebührenbefreiung.

Rund 76.000 Studierende nahmen 2014 die Sozialberatung der Studentenwerke in Anspruch – 10% mehr als im Vorjahr. Rund 27.800 Studierende besuchten Informationsveranstaltungen der Sozialberatungsstellen, was einem Anstieg von mehr als 20% entspricht. Das meldet das Deutsche Studentenwerk (DSW) zum Beginn seiner Fachtagung "Beratung" in Rostock.

"Die Zahl der Studierenden erhöht sich in Deutschland kontinuierlich", hebt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde hervor. "Gleichzeitig haben Bund und Länder die Finanzierung der sozialen Infrastruktur des Studiums noch nicht an die neuen Realitäten und die Rekordzahl von Studierenden angepasst."

Die Studierenden suchen in den Sozialberatungsstellen Unterstützung zu den Themen Jobben neben dem Studium, Studienfinanzierung, Unterhalt, Krankenversicherung, Wohngeld oder Rundfunkgebührenbefreiung. Besondere Beratungsangebote gibt es für ausländische Studierende, Studierende mit Kind oder Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit.

Sozialberatungen gibt es an 46 der bundesweit 58 Studentenwerke. Viele der Einrichtungen kooperieren mit den regionalen Hochschulen oder mit außeruniversitären Einrichtungen der Städte und Kommunen.

Beim Studentenwerk Rostock treffen sich bis zum 3. März 2016 auf der Fachtagung "Beratung" des Deutschen Studentenwerks rund 120 Beraterinnen und Berater aus den Studentenwerken.

Quelle: Deutsches Studentenwerk vom 01.03.2016

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