Kindertagesbetreuung / Familienpolitik

Planungssicherheit für Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern – Mittel für Kita-Standards ausgezahlt

Eine Reihe gerollter Geldscheine

Die Landkreise und kreisfreien Städte in Mecklenburg-Vorpommern können seit Ende August über die Mittel zur Umsetzung der Verbesserungen in den Kitas verfügen. Mehr als 3,8 Mio. Euro wurden den Kreisen und kreisfreien Städten für die Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation überwiesen.

Damit können die Gruppen in den Kitas verkleinert werden. Seit dem 1. August beträgt die Fachkraft-Kind-Relation 1:16. Zum Schuljahresbeginn 2015/16 wird der Schlüssel erneut verbessert, dann auf 1:15.

"Landkreise und Städte brauchen Planungssicherheit. Die Eltern können sich darauf verlassen, dass die im neuen KiFöG beschlossenen Verbesserungen zügig umgesetzt werden", sagte Sozialministerin Manuela Schwesig am Montag in Schwerin.

Neben den Beträgen für die Verkleinerung der Gruppen sind Ende August auch die Landesmittel für die Elternentlastung bei den Krippenbeiträgen unmittelbar nach den Bedarfsanmeldungen der Kreise und kreisfreien Städte ausgezahlt worden. Mehr als 5,4 Mio. Euro stehen den Kommunen dafür an Landesmitteln zur Verfügung. Für die Elternentlastung bei Kindern im letzten Vorschuljahr haben die Kommunen weitere 2,1 Mio. Euro vom Land erhalten.

Seit dem 1. August haben Eltern von Kindern unter drei Jahren in Mecklenburg-Vorpommern einen Rechtsanspruch auf eine monatliche Entlastung von bis zu 100 Euro durch das Land. "Mecklenburg-Vorpommern liegt bundesweit bei der Förderung in Kitas und bei Tagespflegepersonen an der Spitze. Wir wollen, dass das so bleibt und jedes Kind im Land gefördert wird. Eine gute finanzielle Ausstattung der Träger ist dafür Voraussetzung", so Schwesig.

Mehr als 99.000 Kinder profitieren derzeit in Mecklenburg-Vorpommern von der Kindertagesförderung. In der Altersgruppe der Ein- bis Dreijährigen besuchen über 76 Prozent eine Kindertagesstätte oder eine Tagespflegeperson.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern voim 07.10.2013

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