Kindertagesbetreuung

Antidiskriminierungsstelle des Bundes fordert heterogene Kita-Teams

Ein Erzieher kümmert sich um zwei Kinder.
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Der zweite Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes „Diskriminierung im Bildungsbereich und Arbeitsleben“ fordert eine größere Vielfalt des Kita-Personals, um Diskriminierung zu verhindern.

Im Bericht heißt es: „In Kindertageseinrichtungen mangelt es an Diversität: an männlichem Personal, an Erzieher/-innen mit Migrationshintergrund, Erzieher/-innen mit Behinderung sowie Erzieher/-innen unterschiedlichen Alters. Dabei könnte Diversität dazu beitragen, dass eindimensionale Normalitätsvorstellungen, stereotype Geschlechterverhältnisse und diskriminierende Zuschreibungen aufgebrochen werden.

Es sollte gerade die Rolle von Erzieher/-innen sein, diskriminierende Mechanismen aufzudecken, zu thematisieren und dagegen vorzugehen.Personal in Kindertageseinrichtungen, das die tatsächlich bestehende Diversität in der Gesellschaft mit Blick auf Geschlecht, Migrationshintergrund, Behinderung, Alter etc. adäquat abbildet, könnte einen wesentlichen Beitrag zur Erweiterung der bislang eher eindimensionalen Normalitätsvorstellungen leisten. Insbesondere mit Blick auf die Dimension „Geschlecht“ ist festzustellen, dass 2010 trotz leichter Steigerungen der Anteil  männlicher Erzieher bei durchschnittlich 2,7 % lag.“

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Quelle: Koordinierungsstelle Männer in Kitas vom 06.092013

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