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Jugendsozialarbeit / Bildungspolitik

ver.di sieht in Shell-Studie Stellenwert der Gewerkschaften für die Zukunftsperspektiven junger Menschen dokumentiert

Der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, wertet es als großen Vertrauensbeweis und konkreten Handlungsauftrag junger Menschen zwischen 12 und 25 Jahren, dass die Gewerkschaften in dieser Altersgruppe mehr Vertrauen genießen als Politik und große Unternehmen: „Die Shell-Studie zeigt zwar zum einen, dass die junge Generation die Krise relativ gelassen nimmt und sich davon nicht von ihren Lebensentwürfen abbringen lässt. Zum anderen macht sie aber deutlich, dass es dringenden Handlungsbedarf gibt beim Austarieren der Chancen, diese Lebensentwürfe auch zu realisieren“, sagte Werneke.

Bildung sei der Schlüssel hierzu. Doch noch immer habe die soziale Herkunft in Deutschland so große Auswirkungen auf die individuellen Bildungschancen wie nirgendwo sonst. „Da ist es nur gut, dass das Interesse und die Bereitschaft der Jungen, sich an politischen Aktivitäten zu beteiligen, spürbar zugenommen haben“, unterstrich Werneke. Gemeinsam mit den jungen Menschen werde sich ver.di für ausreichend Ausbildungsmöglichkeiten und bessere Chancen beim Berufseinstieg stark machen: „Nach einer erfolgreichen Berufsausbildung erstmal jahrelang in prekären Arbeitsverhältnissen zu rotieren, ist eine Zumutung für junge Berufstätige, vor allem, wenn gleichzeitig auf höchstem Niveau Fachkräftemangel beklagt wird“, kritisierte Werneke. Nur wenn Jugendliche von heute unabhängig von den sozialen Verhältnissen, in denen sie aufgewachsen seien, einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Berufsausbildung, beruflicher Qualifikation und ausreichender Förderung hätten, könnten die Probleme einer immer älter werdenden Gesellschaft aufgefangen werden: „Wir können es uns nicht leisten, dass junge Menschen auf der Strecke bleiben,“ warnte Werneke.

Herausgeber: Vereinte Dienstleistungswerkschaft

 

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