Kinder- und Jugendschutz / Kinder- und Jugendpolitik

Auszeichnung für Verbraucherbildung an Bayerns Schulen: Kinder lernen Umgang mit Konsum

Fußgänger mit Einkaufstüten in einer Stadt
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Konsum, Medien, Ernährung – unsere Gesellschaft ist geprägt vom Überfluss. Umso wichtiger ist es für Kinder und Jugendliche, den richtigen Umgang damit frühzeitig zu lernen. Eine gemeinsame Aktion von Verbraucherschutzministerium und Kultusministerium in Bayern zeichnet dieses Jahr insgesamt 81 Schulen aus, die Verbraucherwissen über den regulären Lehrplan hinaus vermitteln.

Verbraucherschutzminister Dr. Marcel Huber betonte bei der feierlichen Übergabe der Auszeichnungen in München: "Die heutige Konsumgesellschaft wird immer komplexer und ist geprägt von einer Informationsflut. Kinder und Jugendliche finden sich oft ohne entsprechende Hilfestellung in der modernen Welt schwer zurecht. Schulen sind neben Familie und Freunden ein wichtiger Partner für junge Menschen, um einen kritischen Umgang mit Konsum, Medien, Umwelt und Ernährung zu lernen. Wer sich auskennt, kann auch die richtigen Entscheidungen treffen. Der Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer, der über das normale Maß hinausgeht, verdient Dank und Anerkennung."

Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner betonte: "Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler umfassend auf ihr Leben vorbereiten – im beruflichen wie im privaten Bereich. Die Verbraucherbildung hat dabei an allen bayerischen Schulen ihren festen Platz. Ziel ist es, Theorie und Praxis erfolgreich zu verbinden und so wichtige Alltagskompetenzen zu vermitteln. Junge Menschen lernen verantwortungsvoll mit Geld und Gütern umzugehen und erwerben Kenntnisse über ihre Rechte und Pflichten als Verbraucher. Die Partnerschulen Verbraucherbildung, die wir heute auszeichnen, leisten hier einen wertvollen Beitrag. Für ihr Engagement danke ich allen Beteiligten und gratuliere ihnen ganz herzlich zu dieser verdienten Ehrung."

"Internet mit Köpfchen nutzen"

Die Auszeichnung "Partnerschule PLUS Verbraucherbildung" und die Prämierungen im Themenbereich "Internet mit Köpfchen nutzen" wurden bei einem Festakt im Schloss Nymphenburg von Verbraucherschutzminister Dr. Huber, Kultusstaatssekretärin Trautner und der stellvertretenden Landesvorsitzenden des VerbraucherService Bayern Eva Fuchs übergeben.

Bei der Aktion "Partnerschule Verbraucherbildung Bayern" handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Verbraucherschutz- und Kultusministerium in Kooperation mit dem VerbraucherService Bayern im KFDB e.V. Durch verschiedene Projekte, Schulaktionen und Ausstellungen sollen Schülerinnen und Schüler motiviert werden, sich mit mindestens zwei Verbraucherthemen intensiver zu beschäftigen. In diesem Jahr konnte aus den Themen "Internet mit Köpfchen nutzen", "Lebensmittel wertschätzen" und einem offenen Thema aus den Bereichen "Alltagskompetenzen und Lebensökonomie" ausgewählt werden.

17 Schulen, die die Verbraucherbildung zusätzlich in ihrem Leitbild und Schulprofil verankert haben, wurden auf der diesjährigen Veranstaltung sogar als "Partnerschule PLUS Verbraucherbildung" ausgezeichnet. Die Schulen mit den jeweils drei überzeugendsten Beiträgen in drei Jahrgangsgruppen im Themenbereich "Internet mit Köpfchen nutzen" erhielten zusätzlich eine Prämie in Höhe von 300 Euro.

Eine Auflistung welche Schulen eine Auszeichnung erhielten ist der Pressemitteilung zu entnehmen.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus vom 16.07.2018

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