Kinder- und Jugendarbeit

Think Big: Jugendliche helfen weiter in Hochwassergebieten

Wasser
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Unterstützt durch Think Big packen Jugendliche in den Hochwassergebieten mit an. Zwölf Projekte sind bereits angelaufen – Zeit für eine erste Bilanz.

„Die Jugendlichen, die sich hier einbringen, sind wirklich mit Feuer und Flamme dabei. Stecken bei anderen Dingen zurück und bringen sich voll ein “, sagt Kevin Lüdemann von der Freiwilligenagentur Magdeburg, Projektpartner vor Ort in der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt.

So etwa bei der Aerosol-Arena in Magdeburg, wo sich ansonsten vor allem Street-Art-Künstler austoben können. Das Hochwasser ließ die Keller des Sozialprojekts volllaufen, die frisch installierte Technik ist dadurch bereits wieder ruiniert. Mit vereinten Kräften geht es hier jetzt allerdings wieder langsam bergauf.

Doch auch wenn schon vieles angeschoben wurde, kann und muss noch einiges geschehen. „Viele können erst jetzt langsam wieder zurück in ihre Räume oder müssen erst noch auf das Ergebnis eines Gutachters warten, um genau zu wissen, was für Schäden und Kosten tatsächlich auf sie zukommen“, so Lüdemann.  Sicher ist jedoch: Allein in Sachsen-Anhalt haben die Überschwemmungen nach vorläufigen Berechnungen Schäden von fast drei Milliarden Euro verursacht.  Jede Hilfe ist somit willkommen.

Dabei muss es jedoch nicht nur darum gehen, sich handwerklich einzubringen. Das zeigt etwa die Jugendfeuerwehr in Aken, 60 Kilometer süd-östlich von Magdeburg. Die Jugendlichen planen hier zurzeit eine Aufklärungskampagne zum Thema Hochwasser. Frei nach dem Motto 'Nach der Flut ist vor der Flut' wollen sie künftig mit einem eigenen Stand und Flyern über die Entstehung von Hochwassern und Möglichkeiten des Schutzes informieren. Andere Projektmacher planen ein Benefizkonzert oder eine Sammelaktion für die Flutopfer.  

Projektmacher können sich auch weiterhin bewerben auf: www.think-big.org/hochwasser

Think Big ist ein Programm der Fundación Telefónica und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit o2.

Quelle: Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS)

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