Kinder- und Jugendarbeit

"Spurensicherung 1945" in Brandenburg

Zwei Füße hinterlassen Spuren im Sand
Bild: © Djordje Korovljevic - Fotolia.com

Der brandenburgische Museumsverband initiiert landesweit für 2014/15 das Projekt "Spurensicherung 1945". Im Rahmen einer Kooperation von Jugendarbeit, Schulen und Museen werden Jugendliche und Jugendgruppen aufgerufen, örtliche Geschichte des Jahres 1945 zu erforschen.

Im kommenden Jahr 2015 jährt sich zum 70. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs. 2015 wird die einstige Kriegsgeneration allerdings nur noch durch Menschen vertreten sein, die die damaligen Ereignisse als Kinder und Jugendliche erlebten. Was jetzt nicht erzählt wird, dürfte Gefahr laufen, der Vergessenheit anheim zu fallen. Ähnlich verhält es sich mit Dingen, an denen Erinnerungen hängen und in denen sich Ereignisse von 1945 spiegeln.

Gerade Jugendliche und junge Erwachsene sollen durch das Projekt "Spurensicherung 1945" zur eigenständigen Auseinandersetzung mit dieser Zeit angeregt werden. Sie können entdecken, dass Geschichte nicht abstrakt und lehrbuchhaft verlief, sondern eigensinnige Sonderwege gehen konnte und dabei persönliche Gesichter trug.

Der brandenburgische Museumsverband initiiert landesweit für 2014/15 das Projekt "Spurensicherung 1945". Im Rahmen einer Kooperation von Jugendarbeit, Schulen und Museen werden Jugendliche und Jugendgruppen aufgerufen, örtliche Geschichte des Jahres 1945 zu erforschen. Dies kann anhand von Sachzeugnissen geschehen, wie sie in den Museen oder auch in privatem Besitz überliefert sind.

Detaillierte Informationen zum Projektverlauf, die Möglichkeit der Anmeldung eigener Projekte bis zum 30. Dezember 2014 sowie weitere Informationen unter: www.spurensicherung1945.de

Quelle: Museumsverband Brandenburg e.V.

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