Kinder- und Jugendarbeit / Junge Flüchtlinge

Projekt "Kaalay la!" will Kinder- und Jugendfreizeiten gezielter an die Bedürfnisse junger Geflüchteter anpassen

Dunkelhäutiger Junge mit Fußball lehnt an Baum
Bild: © Andy Dean - Fotolia.com

Über einen Zeitraum von zwei Jahren sollen mit "Kaalay la!" unterschiedliche Konzepte für Kinder- und Jugendfreizeiten für oder mit jungen Flüchtlingen entwickelt und mindestens 10 Pilotfreizeiten umgesetzt werden. Die Auftaktveranstaltung findet am 31.05.2016 in Köln statt.

„Kaalay la!“ auf Somali, „Komm mit!“ auf Deutsch – einladen soll dieser Projekttitel Kinder und Jugendliche mit ganz unterschiedlichen Lebens- und Fluchtwegen, bei einer Jugendfreizeit, Stadtranderholung oder einem Projekttag positive Erfahrungen zu sammeln und die eigene Persönlichkeit zu stärken.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren sollen mindestens fünf unterschiedliche Konzepte für Kinder- und Jugendfreizeiten für oder mit jungen Flüchtlingen entwickelt und mindestens 10 Pilotfreizeiten umgesetzt werden.

Zielgruppe sind unbegleitete und begleitete Flüchtlinge im Alter von 6 bis 16 Jahren. Zudem soll unter Beteiligung der jeweils örtlichen Bevölkerung in einem interkulturellen Austausch allen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, voneinander zu lernen.

Auffordern möchte das Projekt „Kaalay la“ außerdem Fachkräfte und Akteur*innen der Flüchtlingshilfe, Anbieter von Kinder- und Jugendfreizeiten und deren Unterkünfte, Lehrkräfte an Schulen, Mitarbeiter*innen der freien und kommunalen Jugendhilfe, Ehrenamtliche und weitere Interessierte, sich an der Konzeption und Umsetzung dieses Angebots für Kinder und Jugendliche zu beteiligen.

Als Angebote der Vernetzung, Beratung und Qualifizierung sind Mitarbeiter-Schulungen, Coachings vor Ort und Fachtage geplant.

Träger der (freien oder kommunalen) Jugendhilfe, die sich vorstellen können, an der Konzeption und ggfs. der Umsetzung von Pilot-Freizeiten für oder mit jungen Geflüchteten mitzuwirken, sind zu einer Informations- und Auftaktveranstaltung am 31.05.2016, 11-15 Uhr in Köln eingeladen.

Das Projekt wird durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gefördert und von transfer e.V. koordiniert. Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation übernimmt ein Team der Technischen Hochschule Köln unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Thimmel.

Weiterführende Informationen sind auf der Webseite von transfer e.V. zu finden.

Quelle: transfer e.V. vom 25.04.2016.

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