Kinder- und Jugendarbeit / Demokratie

KLJB und BDAJ gewinnen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

Person steht in Konfetti
Bild: © Eugenio Marongiu - Fotolia.com

Das Kooperationsprojekt „Tacheles! Klare Kante gegen Extremismus“ der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) und des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) wird mit dem Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ausgezeichnet. Das Projekt belegte den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Platz.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass die Jury der Deutschen Bischofskonferenz unser Projekt aus 81 Vorschlägen ausgewählt hat“, erklärt KLJB-Bundesseelsorgerin Carola Lutz. „Die Auszeichnung geht vor allem an die vielen ehrenamtlichen Mitglieder unserer beiden Verbände, die sich schon seit dem Projektstart vordreieinhalb Jahren für Zusammenhalt, Toleranz und Solidarität in unserer Gesellschaft einsetzen!“

Für eine tolerante, plurale und weltoffene Gesellschaft

Das Projekt „Tacheles! Klare Kante gegen Extremismus“ ist ein Kooperationsprojekt der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands e.V. (KLJB) und des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V. (BDAJ). „Tacheles!“ fördert seit 2016 zahlreiche Projekte, die zu einer toleranten, pluralen und weltoffenen Gesellschaft beitragen, insbesondere im Themenbereich Extremismus und Antisemitismus. Die Projekte können von den Gliederungen der beiden Verbände eigenständig ausgestaltet werden. Kontinuierlich werden aber auch bundeszentrale Veranstaltungen gemeinsam von beiden Projektpartner/-innen organisiert und durchgeführt, teilweise unter Einbezug Dritter, wie zuletzt der Jüdischen Studierendenunion Deutschlands.

Förderung des interreligiösen Dialogs und Teilhabe von Jugendlichen

Schon vor „Tacheles!“ kooperierten BDAJ und KLJB  im Rahmen des „BirD“-Projekts, der „Brücke interreligiöser Dialog“. Ziel war es bereits hier, einen Beitrag zu einer offenen Gesellschaft zu leisten. Beide Verbände verstehen die Förderung des interreligiösen Dialogs und die gleichzeitige Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe von Jugendlichen als einen Beitrag zu einer offenen Gesellschaft, die ein gutes Zusammenleben aller Menschen in unserem Land ermöglicht, egal welche kulturellen und religiösen Hintergründe sie mitbringen.

„Die Auszeichnung bedeutet uns besonders viel, da das Projekt im Jahr 2019 in seine finale Phase eingetreten ist und damit die bisher geleistete Arbeit Anerkennung findet“, bekräftigt Carola Lutz. „Die im Projekt aufgegriffenen Themenbereiche werden aber natürlich auch nach Abschluss des Projektes weiterhin in den Verbänden verankert sein und bearbeitet.“

Hintergrund

Mit der Stiftung des Preises möchte die Katholische Bischofskonferenz ganz im Sinne des Projektes „Tacheles!“ klare Kante gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zeigen und zeichnet Einzelpersonen und Gruppen aus, die sich aus dem Glauben heraus für ein vielfältiges Zusammenleben engagieren. Die Preisverleihung findet am 04. Juli 2019 auf der Zeche Carl in Essen statt.

Mehr Informationen zum Projekt Tacheles! finden sich auf der Webseite der KLJB.

Quelle: Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) e.V. vom 09.05.2019

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