Aktionsbündnis

Initiative Freischwimmen21 nach Corona

Kinder spielen mit großen Seifenblasen auf einem öffentlichen Platz
Bild: Vita Marija Murenaite - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

In einem bundesweiten Aktionsbündnis werden gemeinsam mit allen zivilgesellschaftlichen Akteuren Kinder und Jugendliche aus der pandemiebedingten Erstarrung wieder in Bewegung und Begegnung gebracht. Freischwimmen21 ist eine Initiative von Stiftungen für Bildung e.V. in Kooperation mit dem Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands und der GLS Treuhand / Zukunftsstiftung Bildung.

Anliegen

Das vergangene Jahr hat Kinder und Jugendliche durch die Einschränkungen in besonderem Maß getroffen. Bereits zu diesem Sommer sollen in einer konzertierten Aktion Kindern und Jugendlichen wieder positive außerschulische Lernerfahrungen angeboten werden. Es geht darum, Bekanntes, Vertrautes und Erprobtes neu zu beleben. Mit der Wiederaufnahme der bewährten und unersetzlichen großen wie kleinen außerschulischen Angebote – vom Sommercamp bis zur Chorprobe, dem Fußballtraining oder der Lesepatenschaft – eröffnen sich Kindern und Jugendlichen ebenso wie den Engagierten vor Ort vertraute und elementare Erlebnisräume, in denen sie sich entfalten und weiterentwickeln können und zum Zusammenhalt beitragen.

Wer steckt dahinter?

Freischwimmen21 ist eine Initiative von Stiftungen für Bildung e.V. in Kooperation mit dem Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands und der GLS Treuhand / Zukunftsstiftung Bildung. Sie hat ihre Zentrale in Berlin mit einem kreativen Team, das bundesweit lokale Verknüpfungen anstößt, Ideen streut und den Akteurinnen und Akteuren vor Ort Unterstützung bietet.

Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft von Anja Karliczek MdB, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Gefördert wird die Maßnahme vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Aktions-Finder

Freischwimmen21 signalisiert eine Öffnung der Gemeinschaft nach Zeiten der maximalen Begrenzung, macht das starke zivilgesellschaftliche Engagement vor Ort sichtbar und bringt wieder Schwung in die lokale Engagementlandschaft. Sichtbares Zeichen hierfür ist der Aktions-Finder, der im Juni auf der Website gestartet ist. Alle Organisationen sind eingeladen, ihre Aktionen dort einzutragen. So entsteht eine virtuelle Karte, die das bunte und vielfältige zivilgesellschaftliche Engagement abbildet und zum Mitmachen anregt.

Freischwimmen21-Fonds

Die Initiative wird flankiert vom Freischwimmen21-Fonds. Gefördert werden insbesondere Aktivitäten von Einzelpersonen, zivilgesellschaftlichen Akteuren und kleineren Initiativen, deren Engagement ohne diese Hilfe nicht möglich wäre. Den Freischwimmen21-Fonds füllen Engagierte, die nicht selbst aktiv sein können, wie fördernde Stiftungen und andere Unterstützer. Die Antragstellung ist niedrigschwellig, schnell und flexibel. Sie erfolgt digital durch eine Bürgerstiftung oder eine andere gemeinnützige Organisation – für eigene Aktionen oder Aktivitäten mit engagierten Einzelpersonen.

Informationsangebote

Ab 8. Juni 2021 gibt es jeden Dienstag um 16 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung für grundlegende Fragen zum Aktionsrahmen, zur Dauer der Aktionen oder zur Antragstellung beim Freischwimmen21-Fonds. Zusätzlich gibt es außerdem ab dem 11. Juni wöchentlich freitags um neun Uhr eine Sprechstunde, bei der konkrete Fragen beantwortet werden.

Regionale Knotenpunkte

Freischwimmen21 verfügt über ein starkes Netz an lokalen Knotenpunkten. Bundesweit sind zehn Regionalkurator/-innen sowie 400 Bürgerstiftungen und weitere gemeinnützige Organisationen Ansprechpartner und Vermittler vor Ort.

Zentrale Website

Grundlegende Fakten sowie aktuelle Informationen gibt es unter www.freischwimmen21.de.

Quelle: Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands vom 30.05.2021

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