Kinder- und Jugendarbeit

Feldrandschilder der Katholischen Landjugendbewegung von UN ausgezeichnet

Fünf Jugendliche halten zwei Feldrandschilder hoch
Bild: KLJB

Die Schilder sollen das Wissen über Ökologie, Landwirtschaft und insbesondere Bodenfruchtbarkeit fördern. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche in ländlichen Räumen.

Zum internationalen Jahr des Bodens hat die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) sechs Feldrandschilder zu den Themen Bodenfunktionen, Bodennutzung, Grünland, Regenwürmer, Fruchtfolge und Waldboden gestaltet. Die Schilder wurden jetzt von der UN-Dekade Biologische Vielfalt der Vereinten Nationen als Beitrag ausgezeichnet und werden aktuell als „Projekt der Woche“ der UN-Dekade präsentiert.

Die Schilder, die vom KLJB-Bundesverband produziert werden, sollen in den kommenden Wochen vorrangig an Feld- und Wegrändern sowie an Jugendbildungsstätten aufgestellt werden und das Wissen über Ökologie, Landwirtschaft und insbesondere Bodenfruchtbarkeit fördern. Die KLJB leistet damit einen Beitrag zur Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, in ländlichen Räumen. Schon jetzt wurden über 700 Schilder von KLJB-Gruppen und Interessierten aus ganz Deutschland bestellt. "Wir sind selbst überrascht, freuen uns aber sehr über die große Nachfrage an unseren Feldrandschildern", erklärt KLJB-Bundesvorsitzender Tobias Müller. "Mit den Schildern wollen wir Impulse für die Auseinandersetzung mit landwirtschaftlichen Themen und biologischer Vielfalt geben und die Toleranz für die Landwirtschaft vor Ort stärken."

Bei der Gestaltung der Schilder wurde auf eine jugendgerechte und leicht verständliche Sprache wert gelegt. QR-Codes führen zu weiteren Informationen auf der Website des Jugendverbands. Jedes Motiv enthält neben Fakten auch Spielideen oder Tipps, um durch Ausprobieren mehr über das jeweilige Thema zu erfahren. Die Feldrandschilder sollen ein breites Publikum ansprechen: Wanderer und SpaziergängerInnen, Jugendgruppen, Familien und KLJB-Mitglieder.

Bereits im März 2014 hatte die KLJB den Beschluss "Lebendige Böden – verstehen, respektieren, schützen" gefasst und sich verpflichtet, das Thema im Verband sowie ausdrücklich auch darüber hinaus präsent zu machen. Auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) 2015 war Bodenfruchtbarkeit das Standthema des Jugendverbandes und auch auf dem großen KLJB-Bundestreffen im August 2015 wird es Aktionen zum Thema geben. Die Inhalte der Feldrandschilder wurden von Ehrenamtlichen des KLJB-Bundesarbeitskreises ländliche Entwicklung zusammengetragen. Gefördert wird das Projekt durch die Stiftung Junges Land und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Mehr Informationen zum Projekt finden sich unter www.kljb.org.

Quelle: Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) vom 16.06.2015.