Kinder- und Jugendarbeit

DPSG wählt neuen Bundesvorstand

Die DPSG wählt einen neuen Bundesvorstand.
Bild: DPSG Die DPSG wählt einen neuen Bundesvorstand.

Von 6. bis 10. Juni tagte in Roggenburg die 76. Bundesversammlung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und wählte einen neuen Bundesvorstand.

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) hat einen neuen Bundesvorstand. Zum neuen Bundesvorsitzenden wurde Dominik Naab gewählt. Der 26-Jährige tritt die Nachfolge von Manuel Rottmann an.

Dominik Naab engagierte sich seit 2010 im Bundesarbeitskreis der Altersstufe Wölflinge (7 bis 10 Jahre) und war zuvor Referent der Stufe im Diözesanverband Freiburg. Er tritt sein Amt nach Abschluss seines Studiums der Politischen Wissenschaft, Öffentlichen Rechts und der Gesichte zum 1. Februar 2013 an. Als Bundesvorsitzende wurde Kerstin Fuchs wiedergewählt. Damit ist der Bundesvorstand weiter mit zwei Personen besetzt, da kein Bundeskurat gewählt werden konnte.

Intensiv setzte sich die Versammlung mit der Vakanz im Amt des Bundeskuraten auseinander. Zum Bundeskuraten können nur geweihte Priester gewählt werden. Seit zwei Jahren werden die Interessenten von den jeweilig zuständigen Bischöfen nicht freigestellt. Die Versammlung sprach sich nach intensiver Diskussion, an der Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr teilnahm, dennoch dafür aus, an einem Priester als Bundeskuraten festzuhalten.

Die DPSG will sich in Kirche einbringen und entschied, sich am Prozess "Theologie der Verbände", den die DPSG im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) angestoßen hatte, zu beteiligen. Der Prozess will die Zugänge zum Glauben, die katholische Jugendverbände jungen Menschen oft losgelöst von örtlichen Gemeinden bieten, theologisch untermauern. "Kirche und Glaube werden in unserem Verband von Kindern und Jugendlichen gelebt. Daher fordern wir eine größere Vielfalt der kirchlichen Ausdrucksformen und die Öffnung der kirchlichen Strukturen", sagt Bundesvorsitzende Kerstin Fuchs. Die Erweiterung der bestehenden Strukturen stellt die zentrale Forderung der DPSG innerhalb des Dialogprozesses mit den deutschen Bischöfen dar.

Quelle: DPSG vom 11.06.2012

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