Kinder- und Jugendarbeit

Bremer Herbstcamps - Berufsorientierung auch in den Ferien

Azem Malokaj, Schüler der Gerhard-Rohlfs-Oberschule, und Carlotta Faust, Schülerin der Oberschule Lesum, folgen den Ausführungen der "Ausbildungsberater" Nicole Nienaß, Michael Kron und Maren Büsching. Azem und Carlotta gehören zu etwa 60 Bremer Schülerinnen und Schülern, die in diesen Herbstferien an drei Tagen ein "Herbstcamp für vertiefte Berufsorientierung" besuchen.

In der Finanzierung und Umsetzung der Bremer Herbstcamps kooperiert seit diesem Jahr Die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit mit der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die im kommenden Sommer ihren Abschluss machen und dann möglichst nahtlos in eine Ausbildung ihrer Wahl übergehen sollen. Die vier Camps finden in den Bremer Regionen Nord, Süd, West und Ost statt, koordiniert durch das jeweilige Regionale Beratungs- und Unterstützungszentrum (ReBUZ).

Durch Kompetenzfeststellung und Beratung erhalten die Schülerinnen und Schüler letzte Hinweise zur Orientierung auf bestimmte Berufsfelder beziehungsweise Berufe. Diese Zielrichtung vor Augen erstellen sie unter professioneller Anleitung komplette Bewerbungsunterlagen, Lebenslauf und Anschreiben, sie stellen Zeugnisse und Zertifikate zusammen. Dann wird es noch spannender: Echte Personalchefs üben mit ihnen in Realsituationen das Auftreten und Strategien bei Bewerbungsgesprächen. Schließlich werden die Schülerinnen und Schüler durch die Berufsberatung in die Beratungs- und Vermittlungsangebote der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven eingeführt.

So sollte dann nichts mehr schiefgehen. Azem und Carlotta sind entschlossen, nach dem Schulabschluss eine Ausbildung aufzunehmen. In einem Jahr werden sie einen Anruf von den Ausbildungsberatern bekommen, um zu erfahren, ob es geklappt hat: Diese Qualitätskontrolle ist Element der neuen Bremer Herbstcamps für vertiefte Berufsorientierung.

Quelle: Pressereferat der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit vom 01.11.2012

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