Kinder- und Jugendarbeit

„BR noch nicht ganz auf einer Wellenlänge mit der Jugend“

Ein altes Radio
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Der Präsident Bayerischen Jugendrings Fack begrüßt die Entscheidung des BR-Rundfunkrats zur Einrichtung eines Jugendsenders, zeigt sich jedoch enttäuscht über die verzögerte UKW-Frequenz für „Puls“.

Der Bayerische Jugendring (BJR) bedauert, dass der Jugendradiosender Puls des Bayerischen Rundfunks (BR) erst im Jahr 2018 eine UKW-Frequenz erhalten wird. „Ich freue mich, dass eine Kompromisslösung im BR-Rundfunkrat zustande gekommen ist. Als Vertreter der Jugend begrüße ich sehr, dass nach langem Ringen eine eindrucksvolle Mehrheit dem Vorschlag zugestimmt hat. Dass jungen Menschen in Bayern nach wie vor ein UKW-Jugendkanal im öffentlich-rechtlichen Hörfunk vorenthalten wird, ist allerdings enttäuschend. Der BR muss jetzt die Verzögerung um weitere zwei Jahre sinnvoll nutzen, um den Anschluss an die nachfolgende Generation nicht komplett zu verlieren“, sagte BJR-Präsident Matthias Fack nach der Entscheidung des BR-Rundfunkrats, den Jugendsender Puls ab 2018 statt wie ursprünglich geplant ab 2016 über UKW auszustrahlen. In seiner Funktion als Vorsitzender des BR-Hörfunkausschusses hatte Fack nach einer Kompromisslösung für eine baldige UKW-Frequenz der BR-Jugendwelle gerungen.

Quelle: Bayerischer Jugendring