Kinder- und Jugendarbeit

Bildungsministerin Wende im Landtag: „Politische Bildung ist eine zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft“

Blick in den Plenarsaal des Bundestags
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Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ‚Wara‘ Wende hat heute (20. November) den Bericht zur politischen Jugendbildung vorgelegt.

„Politische Bildung ist eine zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft. Der Bericht zeigt, dass wir bereits zahlreiche demokratiepädagogische Angebote machen und sich die Partizipationsmöglichkeiten sehen lassen können“, sagte sie in der Landtagsdebatte. Zugleich betonte sie jedoch, dass es gelingen müsse, Jugendliche nicht nur im schulischen Umfeld wie den Schülervertretungen, sondern auch auf breiter Basis politisch zu interessieren. Ein zentraler Punkt dabei sei die Bekämpfung des Rechtsextremismus. 

Der Bericht zur politischen Bildung sei eine Bestandsaufnahme, die zeige, „wo wir gut sind und wo wir besser werden können“, so Ministerin Wende. Er benennt vier Schwerpunkte: Die Entwicklung von Partizipation und demokratischen Regeln in den Kindertagesstätten, politische Jugendbildung im Unterricht am Beispiel von ‚Jugend debattiert‘ oder ‚Zukunftsschule SH‘, außerschulische Jugendbildung in den Jugendverbänden, den Kommunen und den Maßnahmen des Sozialministeriums sowie die politische Jugendbildung der Landeszentrale für Politische Bildung. Das Bildungsministerium stellt für diesen Bereich 80.000 Euro an Sachmitteln und 155 Lehrerwochenstunden pro Jahr zur Verfügung. Bildungsministerin Wende: „Ich habe großes Vertrauen in die demokratischen Potenziale und Kompetenzen unserer Jugend. Die gemeinsame Aufgabe von Politik und Gesellschaft ist es, dies zu fördern.“

Mehr Informationen finden Sie unter www.schleswig-holstein.de/

Quelle: Landesregierung Schleswig-Holstein vom 20.11.2013

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