Kinder- und Jugendarbeit

BAG KJS und Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit wollen Leben retten

Düsseldorf, 13.10.11 – Durchschnittlich alle 45 Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die Diagnose Leukämie. Von dieser bösartigen Erkrankung der weißen Blutkörperchen, die vom Knochenmark ausgeht, sind vor allem Kinder und Jugendliche betroffen.

So auch Lina, eine Dreijährige aus der Region Düsseldorf. Lina möchte mit Freunden im Kindergarten spielen, herum toben oder Lesen lernen. Doch das geht nicht. Nach fehlgeschlagener Chemotherapie liegt die Dreijährige in der Düsseldorfer Uniklinik.

Lina, aber auch anderen an Leukämie erkrankten Menschen, wollen die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS), das Jugendhaus Düsseldorf und die in ihm ansässigen Organisationen und Verbände helfen. Gemeinsam gegen Leukämie etwas unternehmen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch eine Typisierung am heutigen Donnerstag. Dabei werden ihnen fünf Milliliter Blut abgenommen und sie erklären sich bereit als potentieller Stammzellenspender zur Verfügung zu stehen.

Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) sammelt die Blutdaten der potentiellen Spender und überprüft, ob sie mit dem Gewebemerkmalen eines Erkrankten zusammenpassen. Die lebensrettende
Hoffnung durch eine Stammzellenspende bleibt derzeit noch für jeden fünften Leukämiekranken unerfüllt. Es wird kein passender Spender gefunden.
Martina Stommel, Mitarbeiterin der BAG KJS, findet: „Eine Stammzellenspende ist oft die einzige Möglichkeit Leben von Leukämiepatienten zu retten. Darum mach ich mit und habe mich typisieren
lassen.“ Vor einer Stammzellenspende hat Martina Stommel keine Angst. Sie kennt das Glücksgefühl, erfolgreich helfen zu können. Ihre Tochter spendete dieses Jahr Stammzellen und schenkte
damit einer jungen Frau ein neues Leben. So erfolgreich helfen möchten auch andere Mitarbeitenden im Jugendhaus Düsseldorf.

Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V.