Umfrage unter Sozialarbeitenden

Welche Rolle spielt die Perspektive der Sozialen Arbeit in den Planungsprozessen vor Ort?

Illustration zeigt fünf Personen, die Sprechblasen hochhalten
Bild: rawpixel.com

Um die Politik- und Planungsprozesse in den Kommunen aus der Perspektive der Sozialen Arbeit und der kommunalen Sozialplanung zu analysieren, führen Julia Dösselmann (M.A.) und Prof. Dr. Holger Wunderlich von der Fakultät Soziale Arbeit der Ostfalia Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel eine Befragung durch. Sozialarbeiter/-innen sind eingeladen, sich mit ihrer Expertise zu beteiligen und so den Diskurs über Veränderungsprozesse mitzugestalten.

Die sozialen Herausforderungen werden – nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie – immer größer. Viele dieser Herausforderungen zeigen sich vor Ort in den Städten, Kreisen und Gemeinden und dort müssen sie auch bewältigt werden. Sozialarbeiter/-innen verfügen über besondere Einblicke in die Problemlagen und Problembearbeitungsprozesse vor Ort.

Einschätzungen aus der Praxis sind gefragt

Julia Dösselmann (M.A.) und Prof. Dr. Holger Wunderlich von der Fakultät Soziale Arbeit der Ostfalia Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel interessieren sich für Einschätzungen aus der Praxis zur aktuellen Situation in der Sozialen Arbeit sowie zum Verhältnis zwischen Sozialer Arbeit, Sozialplanung und Sozialpolitik. Dafür führen sie eine Umfrage unter Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern durch (es gibt eine parallele Befragung, die sich an Sozialplaner/-innen richtet).

Ziel des Projektes ist eine Analyse der Politik- und Planungsprozesse in den Kommunen aus der Perspektive der Sozialen Arbeit und der kommunalen Sozialplanung. Es sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Perspektiven aufgezeigt und davon ausgehend Zukunftsoptionen (wie bspw. neue Formen der Sozialberichterstattung) diskutiert werden. Der Fokus liegt dabei auf möglichen Ansatzpunkten für die Beteiligung der Sozialen Arbeit an Planungsprozessen vor Ort.

Expertise einbringen und Veränderungen mitgestalten

Sozialarbeiter/-innen sind herzlich eingeladen, sich mit ihrer Expertise am Projekt zu beteiligen und so den Diskurs über Veränderungsprozesse mitzugestalten. Weitere Informationen zum Projekt sowie später auch die Ergebnisse finden sich unter: www.ostfalia.de/kososo

Zur Befragung der Sozialarbeiter/-innen: survey-staff.ostfalia.de/index.php/484894?lang=de

Quelle: Julia Dösselmann (M.A.) und Prof. Dr. Holger Wunderlich von der Fakultät Soziale Arbeit der Ostfalia Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel