Sozialforschung

Berliner Wissenschaftspreis geht an WZB-Direktorin Heike Solga

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit der Bildungssoziologin und Direktorin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) stehen die Frage nach der Entstehung und Verfestigung sozialer Ungleichheit und die Suche nach bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Gegenmaßnahmen.

Der mit 40.000 Euro Forschungsförderung dotierte Preis würdigt wissenschaftliche Leistungen, die in herausragender Weise zu Problemlösungen in Wirtschaft und Gesellschaft beitragen. Der Nachwuchspreis geht an die an der Humboldt-Universität forschende Umweltökonomin Jadwiga R. Ziolkowska. Die Preisverleihung findet am 22. Januar 2014 im Roten Rathaus in Berlin statt.

"Beide Preisträgerinnen unterstreichen die Exzellenz der sozialwissenschaftlichen Forschung in Berlin, aber auch deren produktive Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen", erklärt der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit. "Berlin ist der Ort in Deutschland, an dem sozialwissenschaftliche Forschungsergebnisse am leichtesten den Weg in gesellschaftspolitische Debatten und Entscheidungen finden."

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit von Heike Solga stehen die Frage nach der Entstehung und Verfestigung sozialer Ungleichheit und die Suche nach bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Gegenmaßnahmen. Die Direktorin der WZB-Abteilung Ausbildung und Arbeitsmarkt hat noch zu Zeiten der deutschen Teilung an der Berliner Humboldt-Universität studiert und ab 1992 für viele Jahre am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung gearbeitet. Nach einer Professur an der Universität Göttingen lehrt sie seit 2008 an der Freien Universität Berlin. Gastprofessuren führten sie unter anderem an die amerikanische Yale University und die ETH Zürich. Heike Solga sucht neue Wege für die interdisziplinäre Bildungsforschung und ist in zahlreichen Wissenschaftskooperationen sowie wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Gremien tätig.

Hier (PDF 124 KB) können sie Heike Solgas Beitrag über Bildung und materielle Ungleichheiten kostenfrei herunterladen. Der Beitrag stammt aus den WZB-Mitteilungen 4/2012.

Quelle: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung vom 11.11.2013

Info-Pool