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Relaunch - Am 19. Mai ist es soweit:

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Kinderschutzzentren machen Burnout in der Jugendhilfe zum Thema

Der diesjährige Kongress der Kinderschutz-Zentren in Kooperation mit den Kinderschutz-Zentren in Baden-Württemberg und der vhs Stuttgart beschäftigt sich am 1. und 2. Dezember 2011 mit dem Thema "Wenn Hilfe zur Last wird - Belastungen im Alltag der Jugendhilfe".

Damit wird auf den Umstand reagiert, dass sich immer mehr Helfer(innen) in der Kinder- und Jugendhilfe mit ihren Arbeits- und Alltagsanforderungen überfordert und belastet fühlen und immer häufiger Anzeichen eines Burnouts zeigen.

Gerade krisenhafte und eskalierende Fallkonstellationen stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor schwierige Herausforderungen. Ihre Aufgaben sind vielfältig, die persönliche Verantwortung und die eigene Belastung sind hoch und die Möglichkeiten der (kollegialen) Reflexion begrenzt. Über die belastete Situation eines Familiensystems hinaus prägen sowohl strukturelle, konzeptionelle als auch fachlich-individuelle Faktoren die Fallbearbeitung, und somit auch die Arbeitssituation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Jugendhilfe.

Im Rahmen des Kongresses soll der Blick sowohl auf institutionellen Strukturen, als auch auf fachlich-individuelle Voraussetzungen gerichtet werden. Welche Rahmenbedingungen sind in der Krise notwendig, um für die betroffenen Kinder, Jugendlichen und ihre Familien konstruktive Entwicklungen zu ermöglichen? Wie kann gleichzeitig den Helfer(innen) ausreichend "Schutz" und Unterstützung geboten werden? Welche institutionellen und persönlichen Präventionsmaßnahmen wirken Überforderungssituationen entgegen?

Der Fachkongress wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Weitere Informationen zu Programm und Tagungsort finden Sie hier.

Quelle: Die Kinderschutzzentren

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