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Medienkompetenz / Kinder- und Jugendarbeit

„Echt oder falsch?“ – Abschlusspräsentation von Jugend hackt in Köln

Ein Gruppe Jugendlicher sitzt vor einem Laptop
Bild: © ViewApart - Fotolia.com

Vom 8. bis 10. September 2017 treffen sich über 70 junge Programmiertalente in Köln, um mit Code die Welt zu verbessern. Jugend hackt ist ein außerschulisches, gemeinnütziges Projekt zur Förderung des Programmiernachwuchses. Am 10. September findet die öffentliche Abschlusspräsentation unter dem Motto „Echt oder falsch?“ statt. Alle Interessierten sind dazu eingeladen.

Von Freitag, 08. bis Sonntag, 10. September 2017 findet Jugend hackt Köln statt, eine außerschulische, gemeinnützige Veranstaltung für junge Programmiertalente zwischen 12 und 18 Jahren. An diesem Wochenende treffen sich über 70 Jugendliche, um gemeinsam mit Code die Welt zu verbessern.

Das Highlight des Wochenendes bildet die öffentliche Abschlusspräsentation der erarbeiteten Ergebnisse durch die Jugendlichen. Am Sonntag, 10. September werden sie um 14.00 Uhr in der Jugendherberge Köln-Riehl (Raum Köln, An der Schanz 14, 50735 Köln) präsentiert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Jahresmotto: Echt oder falsch?

Informationen helfen uns, die Welt zu verstehen. Sie formen unsere Wahrnehmung, unsere Haltungen und Einstellungen. Aber immer häufiger basiert das Denken und Handeln zahlreicher Menschen auf falschen oder fragwürdigen Informationen - zumindest fühlt es sich so an. Echt oder falsch? Das wird zunehmend schwieriger zu beurteilen und aus diesem Grund das Jahresmotto von Jugend hackt.

Im Alltag begegnen uns Darstellungen von Ereignissen, Produkten und Menschen, die mit einem bestimmten Ziel erstellt wurden: Wir sollen anschauen, lesen, kaufen, liken oder folgen. Damit wir selbst bestimmen können, was wir glauben und wie wir handeln, müssen wir neue Ideen entwickeln. Ideen, die uns und unseren Mitmenschen helfen, das Gesehene zu bewerten. Ideen, die Lügen, Hass und Angst etwas Gutes entgegensetzen. Ideen, die alle Menschen an verfügbaren Informationen teilhaben lassen. Ideen, die dabei helfen zu verstehen, was echt ist und was falsch!

Was ist Jugend hackt?

Jugend hackt ist ein Programm zur Förderung des Programmiernachwuchses. Während Initiativen wie Jugend musiziert und Jugend forscht seit Jahrzehnten etabliert sind, finden junge Talente aus dem Bereich der Softwareentwicklung bisher kaum Platz in den staatlichen geförderten Initiativen. Seit 2013 veranstalten die Open Knowledge Foundation Deutschland und mediale pfade jährlich Jugend hackt, einen inzwischen erfolgreich etablierten Hackathon für Jugendliche aus ganz Deutschland. Dort bauen die Teilnehmenden mit Hilfe von offenen Daten neue Anwendungen, realisieren Hardwareprojekte und können ihre technischen Fähigkeiten unter Gleichgesinnten ausleben. Dabei werden die Jugendlichen von ehrenamtlichen Mentor/-innen (z.B. erfahrenen Softwareentwickler/-innen und Wissenschaftler/innen) begleitet. Gemeinsam tüfteln sie an Prototypen, digitalen Werkzeugen und Konzepten für ihre Vision einer besseren Gesellschaft.

Ziel der Veranstaltung ist es die vorhandenen Programmierfähigkeiten der Jugendlichen weiter zu fördern und sie gleichzeitig für die gesellschaftspolitische Verantwortung eben dieser Fähigkeiten zu sensibilisieren. Durch den intensiven Austausch mit Gleichgesinnten und erwachsenen Programmierer/-innen können die Jugendlichen zudem ein positives Verhältnis zu ihrem technischen Interesse entwickeln.

Über die Veranstalter

Die Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW übernimmt als regionaler Partner der Open Knowledge Foundation Deutschland und der Bildungsagentur mediale pfade die Ausrichtung der Veranstaltung vor Ort. Gefördert wird Jugend hackt Köln 2017 von der Stadt Köln, dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW und der codecentric AG. Veranstaltungspartner ist das Grimme-Institut.

Quelle: Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW vom 05.09.2017

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