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Kinderschutz

Fachtagung „Sozialpädagogische Familiendiagnosen und Familienarbeit bei Kindeswohlgefährdung“ am 23. und 24. Januar 2014 in Berlin

Ein Mädchen hält ein gemaltes trauriges Gesicht vor ihr Gesicht.
Bild: © Nailia Schwarz - Fotolia.com

Die Sozialpädagogischen Familiendiagnosen haben sich weiter als diagnostisches Verfahren in den Erziehungshilfen etabliert. Dabei rückt immer mehr die Frage in den Mittelpunkt, inwiefern es möglich ist, auch bei Kindeswohlgefährdung auf der Basis der Selbstdeutungen der Familien eine Hilfebedarfsermittlung durchzuführen.

Im Rahmen der Fachtagung werden theoretische und praktische Fragen der Anwendung Sozialpädagogischer Familiendiagnosen anhand von Fachvorträgen diskutiert. Zudem gibt es Raum für Praxisaustausch zu Erfahrungen mit Sozialpädagogischen Familiendiagnosen in Fällen von Kindeswohlgefährdung. Schließlich werden die Konsequenzen der diagnostischen Praxis für die sich anschließende Familienarbeit thematisiert. Geplant ist die Erarbeitung eines Entwurfs für ein Konzept „Familienarbeit bei Kindeswohlgefährdung“. Dabei sollen besonders die Sichtweisen und Schutzbedürfnisse der Kinder sowie ethische Fragen berücksichtigt werden.

Für Tagungsteilnehmer und -teilnehmerinnen, die mit dem Verfahren noch nicht vertraut sind, besteht die Möglichkeit zu einem Einführungsworkshop.

Die Tagung findet am 23. und 24. Januar im Kinderhaus Berlin – Mark Brandenburg e. V., Neustrelitzer Str. 57, 13055 Berlin statt und kostet 70,00 Euro (einschließlich Getränke, Pausensnack und Mittagessen am zweiten Tag, aber ohne Übernachtung). Anmeldeschluss ist der 10. Januar 2014. Den Tagungsflyer finden Sie hier (PDF 80,8 KB).

Anmeldungen richten Sie bitte an weiterbildung@DontReadMekinderhaus-b-b.de oder per Fax an 030/9720446.

Quelle: Kinderhaus Berlin – Mark Brandenburg e. V. vom 01.11.2013

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