Toolkit

Mädchen. Machen. Zukunft – Gendersensible Arbeit mit geflüchteten Mädchen

Zwei Mädchen stehen vor einer Mauer mit Stacheldraht, eines hat eine Decke über der Schulter
Bild: motortion - stock.adobe.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Das Projekt „Mädchen. Machen. Zukunft.“ will Mädchen und junge Frauen in Gemeinschaftsunterkünften sozial und psychologisch stärken und sie anregen, die eigenen Zukunftsperspektiven aktiv zu gestalten. Es basiert auf den Erkenntnissen von vorhergehenden Projekten zur Resilienzförderung von Kindern und Jugendlichen in Gemeinschaftsunterkünften „Kinder in Krisenzeiten“ und „Mädchen. Machen. Mut.“

In Zusammenarbeit mit der Charité Berlin wurde eine umfassende Bedarfsanalyse zu genderspezifischen Bedarfen von jugendlichen Mädchen durchgeführt. Auf der Projektwebsite heißt es:

Mädchen und junge Frauen mit Fluchterfahrungen sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Auf der Flucht stehen sie unter hohem Risiko, Opfer von Gewalt, Ausbeutung und Diskriminierung zu werden. 

In Deutschland stehen sie vor der Herausforderung Zugang zu Bildung, Arbeitsmarkt und sozialen Ressourcen zu erlangen. Dabei erfahren sie häufig, dass Rollenerwartungen der Familie und der deutschen Gesellschaft in Konflikt stehen. Es fehlen positive Rollenvorbilder und auf die Bedarfe der Mädchen zugeschnittene stärkende Gruppenangebote. Es sind oftmals die Mädchen und jungen Frauen, die Aufgaben zur Betreuung der jüngeren Geschwister und im Haushalt übernehmen.  (Quelle: Save the Children Deutschland e.V.)

Auf der Website wird auch auf die Verschärfung der Situation durch die Covid-19-Pandemie hingewiesen.

Toolkit für Fachkräfte

Die Fachexpertisen und Informationen im Rahmen des Projektes „Mädchen. Machen. Zukunft“ sind in der Arbeit mit jugendlichen geflüchteten Mädchen aus Gemeinschaftsunterkünften in Berlin entstanden. Das daraus resultierende Toolkit für Fachkräfte umfasst:

Quelle: Save the Children Deutschland e.V.

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