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Gesundheit

Premiere der Dokumentation "Ich & Ana" - Ein Film über Essstörungen

Ein Teller mit wenigen Erbsen und Möhren
Bild: © DURIS Guillaume - Fotolia.com

Am 18.11. um 19:30 Uhr findet im CinemaxX Wuppertal die Premiere der Dokumentation "Ich & Ana" zum Thema Essstörungen statt.

Der Eintritt in die Veranstaltung kostet 1,- EUR. Im Anschluss an die Filmaufführung gibt es eine Publikumsdiskussion.

Magersucht und Bulimie sind Krankheitsbilder, die häufig in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Oft werden allein medial verbreitete Schönheitsideale angeprangert, dabei sind es meist tiefer liegende psychische Probleme, die eine Essstörung auslösen können. So kann eine harmlose Diät irgendwann einen Suchtcharakter annehmen und über die Jahre hinweg ernsthafte Gesundheitsschäden zur Folge haben.

Der Film "Ich & Ana" porträtiert drei Mädchen bzw. junge Frauen, die sich in Behandlung begeben haben. Die Frauen erzählen von ihrem persönlichen Umgang mit der jeweiligen Krankheit, und wie ihre Familie und ihr Umfeld darauf reagiert haben. Bianca litt jahrelang an Anorexie. In einer Klinik für essgestörte Jugendliche entwickelte sie dann eine Bulimie, unter der sie nun seit fast zehn Jahren leidet. Bianca beschreibt authentisch den Teufelskreis und die vernichtende Abwärtsspirale ihrer Sucht. Kathi leidet unter Magersucht. Sie war lange Zeit Teil der Internetbewegung "Pro Ana". Pro-Ana-Seiten verbreiten sich seit Jahren zunehmend im Netz: In Blogs und Foren hungern Magersüchtige gemeinsam. Teilweise mit dem sogenannten Ziel: "Ana till the end" - magersüchtig bis in den Tod. Kathi beschreibt, wie sie sich aus dieser Szene wieder befreien konnte. Elena ist seit Jahren Bulimiekrank. Sie erzählt von ihrer persönlichen Methode, mit ihrer Krankheit zu leben. Dabei begegnet sie dem Druck, Mutter und zugleich Bulimikerin zu sein.

Alle haben sich selbst zum Ziel gesetzt, den Zuschauer für das Thema zu sensibilisieren und Verständnis für Betroffene und Angehörige zu erzeugen. Sie selbst wollen über ihre persönlichen Ängste, Nöte und Hoffnungen berichten, um anderen jungen Frauen Mut zu machen.

Kartenreservierungen können beim Medienprojekt Wuppertal vorgenommen werden: Telefon: 0202- 5632647 oder info@DontReadMemedienprojekt-wuppertal.de. Vorbestellte Karten müssen bis 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung im Foyer des Kinos abgeholt werden. Der Film wird ab der Premiere deutschlandweit als Bildungs- und Aufklärungsmittel auf DVD vertrieben. DVD-Bestellung über www.medienprojekt-wuppertal.de.

Quelle: Medienprojekt Wuppertal e. V. vom 11.11.2014