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Gender / Flucht und Migration

Haderthauer: "Wir müssen Migrantinnen aus der gesellschaftlichen Isolation heraus holen!"

"Ich freue mich sehr, dass es mir bei dem wichtigen Thema Integration von Migrantinnen gelungen ist, ein hochkarätiges Gremium an einen Tisch zu holen. Der Startschuss ist gefallen - jetzt heißt es, dieses politische Handlungsfeld mit voller Kraft anzupacken", sagte Bayerns Integrations- und Familienministerin Christine Haderthauer anlässlich der Auftaktveranstaltung des "Facharbeitskreises Migrantinnen"

"Migrantinnen sind der Schlüssel für gelingende Integration von Familien, insbesondere von Kindern - Frauen prägen das Gesicht der nächsten Generation ganz besonders! Ich möchte deshalb gezielt die Potentiale von Migrantinnen für unsere Gesellschaft und die Wirtschaft ausschöpfen. Wir müssen speziell weibliche Integrationshemmnisse in den Blick nehmen. Migrantinnen sind auf dem Arbeitsmarkt leider nach wie vor mit mehr Schwierigkeiten als Chancen konfrontiert: Der 'Bremseffekt' von Geschlecht und Herkunft wirkt sich in der Kombination doppelt aus. Noch stärker als Frauen ohne Migrationshintergrund sind sie gegenüber den Männern Bildungsgewinnerinnen, aber dennoch Karriereverliererinnen! Dass muss sich ändern - wir können es uns schlichtweg nicht leisten, auf das Potential von Migrantinnen zu verzichten", so Bayerns Integrations- und Familienministerin Christine Haderthauer anlässlich der Auftaktveranstaltung des im Sozialministerium angesiedelten "Facharbeitskreises Migrantinnen" mit Vertretern von Wohlfahrtsverbänden, Migrantenorganisationen, Arbeitsagenturen sowie der öffentlichen Verwaltung.

Der Ministerrat hat am 4. August 2009 ein Handlungskonzept zur Integration von Migrantinnen beschlossen, das wesentliche Verbesserungen beinhaltet. Die Angebote reichen von der frühkindlichen Förderung, der weiteren Integration in den Arbeitsmarkt, bis hin zu einer besseren Eltern- und Familienbildung. Darüber hinaus wird der Weg für eine kultursensible Altenpflege bereitet. Dabei sollen Integrationshindernisse wie insbesondere überkommene Rollenbilder von Mann und Frau beseitigt und Ansätze entwickelt werden, mit denen Frauen mit Migrationshintergrund besser als bisher erreicht werden können.