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Freiwilliges Engagement

Zivildienst: Ein Glücksfall für die Gesellschaft

Der Zivildienst ist ein „Glücksfall“ für die Gesellschaft. Darauf hat der Bundesbeauftragte für den Zivildienst Jens Kreuter hingewiesen.

Freiburg/Rust (cpi) „Ohne das Engagement von mehr als 90.000 Zivis im Jahr wäre unsere Gesellschaft kälter“, betonte Jens Kreuter gestern im Europa-Park in Rust. Dort trafen sich knapp 450 Zivildienstleistende und Freiwillige aus Einrichtungen der Caritas zu einem „Tag des sozialen Engagements“. Dazu eingeladen hatten der Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg und der Europa-Park, um den Zivis und freiwillig Engagierten „Danke“ für ihren Einsatz zu sagen. Ohne ihre Bereitschaft, sich für alte, kranke oder behinderte Menschen einzusetzen, wäre die „hohe Qualität des Zivildienstes so nicht möglich“, sagte Kreuter.

Der Bundesbeauftragte wertete die große Zahl der Zivildienstleistenden und Freiwilligen als ein deutliches Zeichen dafür, dass gerade auch junge Menschen bereit sind, „Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen, die Menschen am Rande in den Blick zu nehmen und auch anstrengenden Erfahrungen nicht aus dem Wege zu gehen“. Nicht zuletzt deshalb möchte die Bundesregierung laut Kreuter in den nächsten Jahren die Freiwilligendienste quantitativ und qualitativ stärken. Dabei sei sie auch auf die Unterstützung der Verbände der freien Wohlfahrtspflege angewiesen. Kreuter verwies in diesem Zusammenhang auf die Initiative „engagiert plus“ des Diözesan-Caritasverbandes und bezeichnete sie als interessanten Baustein für eine vielfältige Engagementlandschaft.

Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Appel dankte im Namen der Caritas den Zivildienstleistenden und Freiwilligen ausdrücklich für ihren wertvollen Dienst: „Sie verändern mit Ihrem Einsatz das Gesicht unseres Verbandes und bringen frischen Wind in den Alltag unserer Einrichtungen“, rief er den rund 450 jungen Leuten im Europa-Park zu. Ihr Engagement im Zivil- oder Freiwilligendienst mache sie auch ohne fachliche Ausbildung zu „Experten für Mit-Menschlichkeit“, betonte Appel in Anspielung auf das Caritas-Jahresthema 2010 „Experten fürs Leben“. Diese Kompetenz werde nicht nur in sozialen Einrichtungen dringend benötigt, sagte der Freiburger Caritasdirektor und brachte damit auch seine Hoffnung zum Ausdruck, dass sich viele Zivis und Freiwillige durch ihre Erfahrungen für einen sozialen Beruf begeistern lassen.

Im Bereich der Erzdiözese Freiburg sind zur Zeit rund 1200 Zivildienstleistende und Freiwillige tätig. Ihr soziales Aufgabenfeld umfasst dabei nahezu alle Arbeitsbereiche caritativer Einrichtungen.

Mit der gemeinsamen Einladung zu einem vergnüglichen Tag in Rust brachten Caritasverband und Europa-Park bereits zum zweiten Mal ihre Anerkennung für das soziale Engagement der Jugendlichen zum Ausdruck.

Quelle: Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V.

ik