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Inklusion und Diversität

Inklusionsstrategie für Erasmus+ veröffentlicht

Frau im Rollstuhl an der Hand eines Mannes
Bild: © RioPatuca Images - fotolia.com

Inklusion und Diversität stellen zentrale Prinzipien im Programm Erasmus+ dar. So spiegeln sich diese Prinzipien in den inhaltlichen Prioritäten von Erasmus+ wieder. Zudem bietet die Förderstruktur vielseitige Möglichkeiten, Projekte inklusiv und divers zu gestalten, wie etwa durch spezielle Zuschüsse zur gleichberechtigten Teilnahme und engen Einbindung von Menschen aus benachteiligten Zielgruppen.

Selbstverständlich sind auch die Angebote der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) darauf ausgerichtet, Projektträger oder antragstellende Einrichtungen in dieser Hinsicht bestmöglich zu beraten. Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es auf der Themenseite Inklusion der NA beim BIBB. Überdies sind auch Antragstellende gefragt, Ihre Projekte möglichst inklusiv und divers zu gestalten.

Tipps und Hinweise, wie dies gelingt und weitere Informationen zur Förderung von Inklusion und Diversität in Erasmus+ gibt es in den Implementation guidelines for the Erasmus+ and European Solidarity Corps Inclusion and Diversity Strategy.

Good Practice Beispiele

Viele der Einrichtungen haben bereits Erfahrungen in der Umsetzung von inklusiven Ansätzen in Erasmus+ gemacht, hier werden Good Practice Beispiele vorgestellt:

Soziale Teilhabe durch Auslandsaufenthalte

Die Berufsbildungswerk Südhessen gemeinnützige GmbH (bbw) ist Rehabilitationsträger in Karben in der Nähe von Frankfurt am Main. Das bbw ermöglicht jungen Menschen mit Beeinträchtigungen einen Austausch nach Österreich zur Partnerorganisation Wien Work, um Arbeitserfahrungen im europäischen Ausland zu bekommen.

Ein Perspektivwechsel für die berufliche Inklusion

Die praktische Umsetzung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der beruflichen Bildung stellt nach wie vor eine große Herausforderung dar. Die Strategische Partnerschaft INCLUTRAIN beschäftigte sich daher mit dem Thema der personenzentrierten Bildung und entwickelte ein Berufsbildungsrahmenkonzept, in dem individuelle Fähigkeiten im Fokus stehen. Das Besondere: Auszubildende sowie Ausbilderinnen und Ausbilder erarbeiten die Lernziele und -wege entsprechend der Fähigkeiten der Auszubildenden gemeinsam im Laufe der Ausbildung. Erprobt wurde das Ganze im landwirtschaftlichen Kontext.

Weitere Good Practice Beispiele gibt es auf den Seiten der NA im BIBB.

Quelle: Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung vom 03.05.2021

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