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Europa / Sozialpolitik

„Europa wirkt in Hessen“ – Besuch des Start-Projekts für benachteiligte junge Menschen

Spielsteine
Bild: © Joachim Wendler - Fotolia.com

Im Rahmen der Europawoche hat sich Staatssekretär Kai Klose, am 2. Mai in Wiesbaden über die Arbeit des Start-Projekts informiert. Das Projekt wird mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds sowie mit Landesmitteln gefördert und ist ein Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekt, das sich an benachteiligte junge Menschen mit besonderem Förderbedarf richtet.

„Die Mittel des Europäischen Sozialfonds sind ein wichtiges Instrument zur Förderung von Beschäftigung und sozialer Eingliederung“, betonte der Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung in Hessen, Staatssekretär Kai Klose. „Europa, das klingt weit weg, aber Projekte wie dieses zeigen, dass mit diesen Mitteln auch in Hessen sehr viel Positives für die Bürgerinnen und Bürger erreicht wird. Hierdurch wird Europa für die Bürgerinnen und Bürger greifbar und erlebbar.“

Mittel des Europäischen Sozialfonds in Hessen

Hessen stehen in der aktuellen Förderperiode 172 Mio. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Weitere 172 Mio. Euro kommen aus nationalen Mitteln, insbesondere auch aus Landesmitteln, hinzu. Ziele des ESF Hessen sind die Etablierung von lebenslangem Lernen, die Förderung sozialer Inklusion sowie die Bekämpfung von Langzeit- und Jugendarbeitslosigkeit und von Armut.

Bis Ende 2017 partizipierten 42.904 Personen an den Zuwendungen, 17.218 Frauen (40%) und 25.686 Männer (60%). 21.552 Teilnehmende und somit etwas mehr als die Hälfte waren jünger als 25 Jahre, der Anteil der Teilnehmenden über 54 Jahren lag bei 4 Prozent. Rund 46 Prozent der geförderten Personen hatten einen Migrationshintergrund. Bei 13.381 Teilnehmenden (31%) handelte es sich um Arbeitslose, von denen 9.402 statistisch als Langzeitarbeitslose eingestuft waren.

Über das Start-Projekt

Ziel des Start-Projektes ist es, junge Menschen durch Beschäftigung, Qualifizierung und sozialpädagogische Begleitung in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken, soziale und arbeitsweltbezogene Kompetenzen zu fördern, schulische Qualifikation und fachliche Grundkenntnisse verschiedener Berufsbilder zu vermitteln und in Kooperation mit dem Fallmanagement einen Übergang in weiterführende Maßnahmen zur Berufsvorbereitung, in Ausbildung oder Beschäftigung anzubahnen.

Die Maßnahme richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit niedrigem schulischen und beruflichen Qualifikationsprofil sowie erheblichen individuellen und sozialen Benachteiligungen.

Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration vom 02.05.2018