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Europa / Kinder- und Jugendpolitik

Erasmus+ ab 2021: EU-Parlament fordert mehr Möglichkeiten für benachteiligte Jugendliche

Ein Mädchen mit Rucksack steht am Flughafen an einem Fenster und schaut heraus.
Bild: © vitaliymateha - fotolia.com

Eine Verdreifachung des Budgets, ein Fokus auf benachteiligte junge Menschen sowie mehr Kofinanzierung und Synergien mit anderen europäischen Programmen fordern die Mitglieder des Europäischen Parlaments für die neue Generation des Mobilitätsprogramms Erasmus+ für 2021-2027.

Das Förderprogramm Erasmus+ sollte seine Förderung verdreifachen, mehr Menschen die Teilnahme ermöglichen sowie die Stipendien besser an die Bedarfe der Teilnehmenden anpassen. Dieser Ansicht sind die Mitglieder des Europäischen Parlaments. Der Ausschuss für Kultur und Bildung des EU-Parlaments hat am 20. Februar der nächsten Erasmus+-Programmgeneration zugestimmt und detaillierte Maßnahmen empfohlen, um wirtschaftliche, soziale und kulturelle Barrieren abzubauen sowie mehr jungen Menschen eine Teilnahme an den verschiedenen Mobilätsformaten zu ermöglichen.

Europäische und nationale Strategien gefordert

Die Abgeordneten des EU-Parlaments riefen die Mitglieder der Europäischen Kommission sowie die Nationalen Agenturen für Erasmus+ dazu auf, einen europäischen Rahmenplan zur Inklusion und Teilhabe sowie entsprechende nationale Strategien zu entwickeln. Konkret könnten diese die finanzielle Unterstützung besser an den Bedarfen der Teilnehmenden ausrichten, insbesondere durch eine Anpassung der monatlichen Auszahlung sowie eine regelmäßige Überprüfung der Lebenshaltungskosten in verschiedenen Ländern. Zudem sollten besondere Unterstützungsmaßnahmen in den Bereichen Sprachtraining, Administration und e-Learning vorgesehen werden.

Neue Programmbereiche

Die neu vorgeschlagenen niedrigschwelligen Partnerschaften würden es, so die Abgeordneten, Organisationen mit wenig Erfahrung oder geringen Ressourcen ermöglichen, am Erasmus+Programm teilzunehmen, z.B. Organisationen, die mit benachteiligten Jugendlichen arbeiten.

Die Abgeordneten befürworten zudem eine Neuverteilung des Budgets innerhalb des Programms, sodass auch Fachkräfte im Vorschulbereich und der frühen Bildung, sowie junge Sportler und Sporttrainer die Möglichkeit erhalten, an Mobilitätsformaten teilzunehmen. Priorisiert werden sollen auch Austausche in der Berufsbildung in Grenzregionen.

Die gesamte Pressemitteilung im englischen Original findet sich auf der Webseite des Europäischen Parlaments.

Quelle: Europäisches Parlament vom 20.02.2019

Info-Pool

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Erasmus+ ab 2021: EU-Parlament fordert mehr Möglichkeiten für benachteiligte Jugendliche

Ein Mädchen mit Rucksack steht am Flughafen an einem Fenster und schaut heraus.
Bild: © vitaliymateha - fotolia.com

Eine Verdreifachung des Budgets, ein Fokus auf benachteiligte junge Menschen sowie mehr Kofinanzierung und Synergien mit anderen europäischen Programmen fordern die Mitglieder des Europäischen Parlaments für die neue Generation des Mobilitätsprogramms Erasmus+ für 2021-2027.

Das Förderprogramm Erasmus+ sollte seine Förderung verdreifachen, mehr Menschen die Teilnahme ermöglichen sowie die Stipendien besser an die Bedarfe der Teilnehmenden anpassen. Dieser Ansicht sind die Mitglieder des Europäischen Parlaments. Der Ausschuss für Kultur und Bildung des EU-Parlaments hat am 20. Februar der nächsten Erasmus+-Programmgeneration zugestimmt und detaillierte Maßnahmen empfohlen, um wirtschaftliche, soziale und kulturelle Barrieren abzubauen sowie mehr jungen Menschen eine Teilnahme an den verschiedenen Mobilätsformaten zu ermöglichen.

Europäische und nationale Strategien gefordert

Die Abgeordneten des EU-Parlaments riefen die Mitglieder der Europäischen Kommission sowie die Nationalen Agenturen für Erasmus+ dazu auf, einen europäischen Rahmenplan zur Inklusion und Teilhabe sowie entsprechende nationale Strategien zu entwickeln. Konkret könnten diese die finanzielle Unterstützung besser an den Bedarfen der Teilnehmenden ausrichten, insbesondere durch eine Anpassung der monatlichen Auszahlung sowie eine regelmäßige Überprüfung der Lebenshaltungskosten in verschiedenen Ländern. Zudem sollten besondere Unterstützungsmaßnahmen in den Bereichen Sprachtraining, Administration und e-Learning vorgesehen werden.

Neue Programmbereiche

Die neu vorgeschlagenen niedrigschwelligen Partnerschaften würden es, so die Abgeordneten, Organisationen mit wenig Erfahrung oder geringen Ressourcen ermöglichen, am Erasmus+Programm teilzunehmen, z.B. Organisationen, die mit benachteiligten Jugendlichen arbeiten.

Die Abgeordneten befürworten zudem eine Neuverteilung des Budgets innerhalb des Programms, sodass auch Fachkräfte im Vorschulbereich und der frühen Bildung, sowie junge Sportler und Sporttrainer die Möglichkeit erhalten, an Mobilitätsformaten teilzunehmen. Priorisiert werden sollen auch Austausche in der Berufsbildung in Grenzregionen.

Die gesamte Pressemitteilung im englischen Original findet sich auf der Webseite des Europäischen Parlaments.

Quelle: Europäisches Parlament vom 20.02.2019

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