EU-Jugendstrategie

Diskussionspapier der AGJ: Peer-Learning als Instrument der EU-Jugendstrategie

Ein Stapel Dokumente

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ nimmt mit dem Diskussionspapier den Versuch einer Begriffsbestimmung für Peer-Learning vor. Es zeigt die mit dem Peer-Learning verbundenen Chancen für die Kinder- und Jugendhilfe auf und beschreibt Voraussetzungen für ein erfolgreiches Peer-Learning zur Weiterentwicklung der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich.

Im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten in den unterschiedlichsten Politikfeldern (Jugend, Bildung, Soziales, Beschäftigung) wird seit längerem das Prinzip des Peer-Learnings als ein wichtiges und komplexes Instrument des gegenseitigen Lernens diskutiert und zunehmend eingesetzt. Derzeit liegen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe allerdings nur wenige Erfahrungen mit Peer-Learning Aktivitäten im Sinne des fachlichen, fachpolitischen und strukturellen Voneinander-Lernens in der EU vor.

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ nimmt mit dem vorliegenden Diskussionspapier den Versuch einer Begriffsbestimmung für Peer-Learning vor. Außerdem werden folgende Aspekte und Fragen aufgegriffen:

  • Peer-Learning in der jugendpolitischen Zusammenarbeit der EU - ein Anliegen für die Kinder- und Jugendhilfe?
  • Formen des Peer-Learnings
  • Mindestanforderungen für das Peer-Learning als Instrument zur Weiterentwicklung der europäischen jugendpolitischen Zusammenarbeit und zur Qualifizierung der Kinder- und Jugendhilfe

Das Diskussionspapier "Peer-Learning als Instrument der EU-Jugendstrategie" steht auf den Internetseiten der AGJ zum Download (PDF, 99 KB) zur Verfügung.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ vom 17.12.2012

Info-Pool

EU-Jugendstrategie: Umsetzung in Deutschland

  • EU-Jugendstrategie 2019 - 2027
    Europaflagge vor blauen Himmel
    © moonrun - fotolia.com

    Mit der EU-Jugendstrategie legen die Mitgliedsstaaten der EU die Eckpunkte ihrer jugendpolitischen Zusammenarbeit bis zum Jahr 2027 fest. Der Rat hat die EU-Jugendstrategie am 26. November 2018 unter dem Titel „Entschließung des Rates der Europäischen Union und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedsstaaten über einen Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa: Die Jugendstrategie der Europäischen Union 2019-2027“ beschlossen.

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  • Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
    Wehende Deutschlandfahne vor blauem Himmel
    mwillms - flickr.com

    Gemäß der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland sind sowohl der Bund als auch die Länder für die Umsetzung der EU-Jugendstrategie zuständig. Hierfür ergreifen Bund und Länder in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen Maßnahmen unter Einbezug der Akteure der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sowie junger Menschen selbst.

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  • EU-Jugenddialog
    Logo des EU-Jugenddialogs
    © DBJR

    Junge Menschen haben das Recht, bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, gefragt und einbezogen zu werden. Das gilt auch für die europäische Ebene. Die Beteiligung Jugendlicher an der Umsetzung der EU-Jugendstrategie geschah bis Ende 2018 im Rahmen des sogenannten Strukturierten Dialogs mit der Jugend. Seit 2019 heißt der Strukturierte Dialog nun EU-Jugenddialog.

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  • Youth Goals – Europäische Jugendziele
    Gelbes Logo der Youth Goals mit schwarzer Schrift
    Mireille van Bremen

    Die Youth Goals sind in die EU-Jugendstrategie 2019-2027 eingeflossen und damit in den Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa. Verantwortliche aus Politik und Verwaltung auf allen Ebenen sollen die Ziele als Anregung nutzen, um Politik im Sinne junger Menschen zu gestalten.

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  • Mehr Europa in der deutschen Kinder- und Jugendhilfe
    fünf Hände formen einen Stern
    © tbel - Fotolia.com

    Eine der vorrangigen Zielsetzungen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland ist es, mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe zu bringen. Mehr Europa bedeutet, die alltägliche Arbeit in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe europäisch zu denken, zu verstehen und auszugestalten. In der Praxis gibt es bereits vielfältige europäische und internationale Projekte sowie transnationale Arbeitsansätze. Die Erfahrungen zeigen, dass dies eine Bereicherung für die Jugendhilfe darstellt. Der fachliche Mehrwert einer stärkeren europäischen Ausrichtung soll daher kommuniziert und beispielhaft vermittelt werden.

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Videos zur EU-Jugendstrategie

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