EU-Jugendstrategie / Förderinformationen

Aufruf der EU-Kommission: Projekte zur Förderung von demokratischen Grundwerten und Integration

Europäische Flaggen vorm Parlament in Brüssel
Bild: © artjazz - Fotolia.com

Im Rahmen der Leitaktion 3 (Unterstützung politischer Reformen) im Programm Erasmus+ können Einrichtungen, Verbände und Organisationen des Jugendbereichs Vorschläge zum Thema "Soziale Integration durch Projekte in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend" bis zum 30. Mai einreichen.

Mit dem aktuellen Aufruf (2016/C 99/05) fördert die Kommission Projekte in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend, die auf die Ausweitung und Verbreitung innovativer bewährter Verfahren abzielen, die in den Geltungsbereich der Pariser Erklärung vom 17. März 2015 (Erklärung zur Förderung von Politischer Bildung und der gemeinsamen Werte von Freiheit, Toleranz und Nichtdiskriminierung) fallen. Der Aufruf richtet sich unter anderem an Einrichtungen, Verbände und Organisationen des Jugendbereichs.

Zielsetzung der Projekte

Die im Rahmen dieser Aufforderung eingereichten Vorschläge müssen im Wesentlichen eine der beiden folgenden allgemeinen Zielsetzungen zum Gegenstand haben:

  1. Verhütung von Gewaltbereitschaft und Radikalisierung sowie Förderung von demokratischen Werten, Grundrechten, des interkulturellen Verständnisses und aktiver Bürgerschaft;
  2. Förderung der Integration benachteiligter Lernender, einschließlich Personen mit Migrationshintergrund, sowie Verhütung und Bekämpfung diskriminierender Praktiken.

Es werden Projekte in den folgenden drei Aktionsbereichen gefördert:

  • Länderübergreifende Kooperationsprojekte
  • groß angelegte Freiwilligenprojekte und
  • vernetzte Zusammenarbeit der nationalen Agenturen des Programms Erasmus+

Die Aktivitäten müssen zwischen dem 1. und dem 31. Dezember 2016 beginnen und die Projektlaufzeit muss entweder 24 oder 36 Monate betragen.

Für die Ko-Finanzierung von Projekten im Rahmen dieser Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen stehen für den Jugendbereich 3.000.000 EUR zur Verfügung.

Anmeldefrist

Anträge sind bis zum 30.05.2016, 12:00 Uhr, einzureichen.

Den gesamten Aufruf, das elektronische Antragsformular sowie alle weiteren relevanten Informationen sind auf der Seite der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur zu finden.

Für Fragen zum Aufruf wenden Sie sich bitte an EACEA-Policy-Support@DontReadMeec.europa.eu

Hintergrundinformationen

Die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) ist für die Durchführung der zentralisierten Aktionen von Erasmus+ verantwortlich. Die EU-Kommission organisierte gemeinsam mit der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur einen Infotag zum aktuellen Aufruf. Die Präsentationen des Infotags sind online verfügbar.

Quelle: Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur

INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell CC BY-NC 3.0

Info-Pool

EU-Jugendstrategie: Informationen zur Umsetzung

  • EU-Jugendstrategie 2019 - 2027
    Europaflagge vor blauen Himmel
    © moonrun - fotolia.com

    Mit der EU-Jugendstrategie legen die Mitgliedsstaaten der EU die Eckpunkte ihrer jugendpolitischen Zusammenarbeit bis zum Jahr 2027 fest. Der Rat hat die EU-Jugendstrategie am 26. November 2018 unter dem Titel „Entschließung des Rates der Europäischen Union und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedsstaaten über einen Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa: Die Jugendstrategie der Europäischen Union 2019-2027“ beschlossen.

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  • Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
    Wehende Deutschlandfahne vor blauem Himmel
    mwillms - flickr.com

    Gemäß der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland sind sowohl der Bund als auch die Länder für die Umsetzung der EU-Jugendstrategie zuständig. Hierfür ergreifen Bund und Länder in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen Maßnahmen unter Einbezug der Akteure der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sowie junger Menschen selbst.

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  • EU-Jugenddialog
    Logo des EU-Jugenddialogs
    © DBJR

    Junge Menschen haben das Recht, bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, gefragt und einbezogen zu werden. Das gilt auch für die europäische Ebene. Die Beteiligung Jugendlicher an der Umsetzung der EU-Jugendstrategie geschah bis Ende 2018 im Rahmen des sogenannten Strukturierten Dialogs mit der Jugend. Seit 2019 heißt der Strukturierte Dialog nun EU-Jugenddialog.

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  • Youth Goals – Europäische Jugendziele
    Gelbes Logo der Youth Goals mit schwarzer Schrift
    Mireille van Bremen

    Die Youth Goals sind in die EU-Jugendstrategie 2019-2027 eingeflossen und damit in den Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa. Verantwortliche aus Politik und Verwaltung auf allen Ebenen sollen die Ziele als Anregung nutzen, um Politik im Sinne junger Menschen zu gestalten.

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  • Mehr Europa in der deutschen Kinder- und Jugendhilfe
    fünf Hände formen einen Stern
    © tbel - Fotolia.com

    Eine der vorrangigen Zielsetzungen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland ist es, mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe zu bringen. Mehr Europa bedeutet, die alltägliche Arbeit in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe europäisch zu denken, zu verstehen und auszugestalten. In der Praxis gibt es bereits vielfältige europäische und internationale Projekte sowie transnationale Arbeitsansätze. Die Erfahrungen zeigen, dass dies eine Bereicherung für die Jugendhilfe darstellt. Der fachliche Mehrwert einer stärkeren europäischen Ausrichtung soll daher kommuniziert und beispielhaft vermittelt werden.

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Videos zur EU-Jugendstrategie

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