Digitalisierung und Medien / Sozialforschung

Online Hate Speech – Perspektiven auf eine neue Form des Hasses

zwei Mädchen sitzen auf der Treppe und schauen auf ein Handy
Bild: © Sylvie Bouchard- Fotolia.com

Die digitale Gesellschaft ist Realität, ebenso wie der Hass im Netz. Grund genug, sich dem Thema ausführlicher in einer Publikation zu nähern. In der Schriftenreihe zur digitalen Gesellschaft NRW ist jetzt ein entsprechender Sammelband erschienen. Zu Wort kommen renommierte Expert/-innen aus Medienbildung und -wirtschaft, aus Wissenschaft und Praxis, aus Initiativen und großen Einrichtungen.

"Das Buch 'Online Hate Speech - Perspektiven auf eine neue Form des Hasses' ist die erste große, gemeinsame Publikation des Grimme-Instituts und der Universität zu Köln unter dem Dach des Forschungskollegs", so Dr. Frauke Gerlach, Geschäftsführerin des Grimme-Forschungskollegs und Direktorin des Grimme-Instituts, Marl. "Ich freue mich, dass wir nach dem Grimme-Projekt BRICkS zum Umgang mit Hasskommentaren im Netz, unsere Arbeit an diesem so aktuellen Thema weiterführen konnten. Theorie und Praxis können nicht besser zusammenfinden", so Gerlach weiter.

Für die Herausgeber ist nach der Fertigstellung des Buches eindeutig, dass Online Hate Speech kein Nischenthema ist: "Betroffen vom Hass im Netz, sind nicht nur spezielle Zielgruppen, sondern auch die Allgemeinheit, also letztlich wir alle, die wir das Netz als selbstverständlichen Teil unseres Alltags betrachten, als mediale Verlängerung unseres Lebensraums."

Die Publikation Online Hate Speech steht zum kostenlosen Download auf der Grimme-Webseite zur Verfügung und wird zusätzlich über den kopaed Verlag vertrieben. 

Quelle: Grimme-Institut vom 04.05.2017