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Coronavirus / Sozialpolitik

Zum Ausbildungsstart: DGB-Jugend fordert mehr Engagement von Betrieben

Ordner mit dem Schild Azubis liegt auf dem Computer
Bild: © DOC RABE Media- Fotolia.com

Im August und September beginnt normalerweise für viele Jugendliche das neue Ausbildungsjahr. Doch coronabedingt halten sich in diesem Jahr viele Ausbildungsbetriebe und Jugendliche spürbar zurück. Bislang wurden 43.000 weniger betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahreszeitraum.

Vor diesem Hintergrund fordert die DGB-Jugend mehr Engagement von Betrieben. DGB-Bundesjugendsekretärin Manuela Conte äußerte sich dazu: „Die Betriebe müssen den Arbeitsagenturen schnellstens ihre freien Ausbildungsplätze melden. Wer jetzt an der Ausbildung spart, wird spätestens nach Corona über den Fachkräftemangel klagen. Zurückhaltung ist hier nicht angebracht.“

Den Schulabgängerinnen und Schulabgängern empfahl Conte: „Bewerbt euch jetzt, um erfolgreich ins neue Ausbildungsjahr zu starten. Auch nach dem 1. September kann man jederzeit eine Ausbildung beginnen.“

Welche Rechte haben Auszubildende?

Welche Rechte und Pflichten während der Ausbildung gelten, „damit sollte sich jede und jeder Azubi schon vorm Ausbildungsstart beschäftigen“, so Conte. Und falls es Unklarheiten oder Bedenken wegen Corona gibt? „Bei Unklarheiten einfach bei der Gewerkschaft vor Ort nachfragen oder bei 'Dr. Azubi', unserem kostenlosen Online-Beratungstool“.

Auf www.doktor-azubi.de können Auszubildende anonym Fragen stellen, geantwortet wird innerhalb kurzer Zeit. Unterstützung gibt es für die neuen Azubis auch bei den Gewerkschaften und auf der Berufsschultour der DGB-Jugend. Informationen und Hilfestellungen rund um Corona und Ausbildung stehen ebenfalls zur Verfügung.

Quelle: DGB Bundesvorstand, Abteilung Jugend und Jugendpolitik vom 31.07.2020

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