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Erhebung

Wie Jugendämter die Auswirkungen der Corona-Pandemie einschätzen

Ein Ringblock mit fünf Smileys von rot und schlecht gelaunt bis grün und lachend, darauf ein Bleistift, auf Holzuntergrund.
Bild: Tumisu – pixabay.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Die Folgen der Pandemie betreffen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in besonderem Ausmaß. Eine Befragung soll wichtige Erkenntnisse dazu liefern, was sich aus der Perspektive der Jugendämter hinsichtlich der Bedarfslagen von jungen Menschen und Familien im Verlauf der Corona-Pandemie verändert hat und welche Unterstützungsstrukturen daraus für die Bewältigung der Pandemie notwendig werden.

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind in besonderem Ausmaß von der Pandemie betroffen – das geht aus verschiedenen Studien hervor. Wie sich die Situation für die Handlungsfelder der Kinder- und Jugendhilfe konkret darstellt und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, ist noch offen. Mit der vorliegenden Erhebung soll eine erste bundesweite Situationseinschätzung aus Jugendamtsperspektive vorgenommen werden.

Ergebnisse werden allen Jugendämtern zugänglich sein

Die Erhebung wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter (BAG Landesjugendämter) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism gGmbH) im Rahmen der Offensive „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt.“ durchgeführt. Die Ergebnisse werden auf einer Pressekonferenz am 20. April 2021 mit Bundesministerin Giffey sowie auf einer direkt daran anschließenden Fachveranstaltung für Jugendämter vorgestellt. Anschließend werden sie auf Forum Transfer veröffentlicht, wo sie für alle Jugendämter zugänglich sein werden.

Die Befragung wird von allen Kommunalen Spitzenverbänden auf Bundesebene unterstützt und eine Beteiligung wird empfohlen. Trotz der erheblichen Belastung gerade während der weiterhin fortbestehenden Pandemie empfehlen die Kommunalen Spitzenverbände die Beteiligung an der Befragung aufgrund der zu erwartenden Ergebnisse. Die Teilnahme an der Befragung dauert schätzungsweise 12 Minuten.

Weitere Informationen zur Teilnahme

Eine Teilnahme an der Befragung von mehreren Personen je Jugendamt ist nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht, um Perspektiven aus unterschiedlichen Aufgabenfeldern einzufangen. Die Daten werden anonym erhoben und ausgewertet. Es werden keine Rückschlüsse auf Personen oder einen bestimmten Landkreis bzw. eine Stadt gezogen.

Die Umfrage endet am 09. April 2021 und kann über einen Direktlink ausgefüllt werden. Die Befragung fokussiert den Zeitraum März 2020 bis März 2021. Das Ausfüllen der Befragung dauert geschätzt etwa 12 Minuten.

Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter (BAG Landesjugendämter)

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