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WDR-Kinderrechtepreis: Einsendefrist bis Ende April verlängert

Auf vielfachen Wunsch aus dem Kreis von Kinderrechteprojekten wird die Bewerbungsfrist für den „WDR-Preis für die Rechte des Kindes“ bis zum 30.4.2012 verlängert.

Der WDR lobt diesen Preis zum neunten Mal aus. Schirmherr ist der Kölner Musiker Wolfgang Niedecken, der sich selbst seit Jahren für Kinder engagiert. Ziel des Preises ist es, Initiativen zu fördern, die die Kinderrechte in NRW vorbildlich und unkonventionell umsetzen. Mit der Preisverleihung soll die öffentliche Diskussion über die Rechte der Kinder auf Schutz, Entwicklung und
Beteiligung verstärkt werden, die in der UN-Kinderrechte-Konvention
festgelegt sind. Diese Konvention wurde am 20. November 1989
verabschiedet.

Die Ausschreibung richtet sich an Einzelpersonen (Erwachsene und Kinder),
Gruppen und Organisationen sowie Institutionen in NRW, die sich nachhaltig
für Kinderrechte einsetzen. Der WDR-Preis für die Rechte des Kindes ist mit
insgesamt 5.500 Euro dotiert. Die Arbeit der Preisträger wird im WDRProgramm
vorgestellt und die Initiativen bekommen in ihrer Öffentlichkeitsarbeit
Unterstützung. Alle spannenden Einsendungen werden in einer
Broschüre zusammengefasst, damit vorbildliche Projekte nachgeahmt
werden können. Die Auszeichnungen werden im Rahmen des großen
Weltkindertags-Festes 2012 in Köln übergeben.

Die Jury bilden Vertreter von Kinderorganisationen (UNICEF, Deutscher
Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk, terre des hommes,
Kindernothilfe, National Coalition für die Umsetzung der Kinderrechte) , der
Hörfunkdirektor des WDR, Wolfgang Schmitz sowie der Schirmherr
Wolfgang Niedecken. Eine gleichberechtigte Kinderjury wird die
Einsendungen ebenfalls prüfen.

Hintergrund für den WDR-Preis ist die Tatsache, dass die UN- Konvention
über die Rechte des Kindes noch immer vielen unbekannt ist: In dieser
Konvention werden Kindern umfassende Bürgerrechte zugesichert und die
Unterzeichnerstaaten zum Schutz der Kinder verpflichtet. Deutschland hat
die Konvention 1992 unterzeichnet, doch zwischen der formalen Akzeptanz
und ihrer Verwirklichung klafft immer noch eine große Lücke.

Der WDR vergibt den Preis seit 1996. Die Resonanz ist seitdem stetig
gewachsen. Unter den Preisträgern war z.B. eine Gruppe behinderter Kinder,
die sich für Kinder in Russland engagiert, ein Verein, der für
Flüchtlingskinder Lehrstellen organisiert, und Projekte gegen sexuellen
Missbrauch. Mit der Vergabe der Preise wurden diese Initiativen nicht nur
ermutigt, sich weiterhin zu engagieren, die öffentliche Diskussion über die
Kinderrechte wurde auch deutlich belebt.

Nähere Informationen zur diesjährigen Auslobung finden Sie hier oder telefonisch unter Telefon : 0221-220 2957 oder 01805/678 555 (12 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz.)

Neuer Einsendeschluss ist der 30. April 2012

Quelle: WDR

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