Förderinformationen / Gesundheit

Großes Interesse an EU-Schulobst-Programm in Thüringen

Der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Hartmut Schubert (SPD), hat das große Interesse der Thüringer Grund- und Förderschulen am EU-Schulobstprogramm begrüßt. „Bisher haben 29 Schulträger für 133 Schulen einen Antrag auf Teilnahme gestellt. Bei Bewilligung dieser Anträge können rund 20.500 Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2010/2011 kostenlos mit frischem Obst und Gemüse versorgt werden. Das große Interesse zeigt mir: Das Programm ist kein bürokratisches Monster.

Die Anträge und Informationsblätter für interessierte Schulen und deren Schulträger entsprechen den Anforderungen der Europäischen Union. Diese müssen eingehalten werden, sonst gibt es keine EU-Fördermittel.“

Sozialstaatssekretär Dr. Schubert besuchte am Vormittag ein Schulprojekt im Unstrut-Hainich-Kreis. Dabei ernteten Schülerinnen und Schüler auf einer Streuobstwiese bei Dachrieden Äpfel, die dann zu Saft verarbeitet wurden. Vor Ort dankte Dr. Schubert vor allem Landrat Harald Zanker, der sich von Anfang an für das Schulobst-Programm stark gemacht hatte. „Aus dem Unstrut-Hainich-Kreis wollen sich 25 Schulen mit rund 3.200 Schülerinnen und Schülern beteiligen. Der Landkreis hat als Schulträger kräftig die Werbetrommel gerührt und das Ergebnis ist großartig. Jeder noch so kleine Aufwand lohnt sich also, wenn es um das Wohl unserer Kinder geht“, sagte Dr. Schubert.

Mit dem Schulobstprogramm sollen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1-4 an Grund- und Förderschulen in Thüringen mit frischem Obst und Gemüse versorgt werden. Für das Schuljahr 2010/2011 stehen dafür insgesamt rund 800.000 Euro zur Verfügung. 75 Prozent der Fördermittel kommen von der EU, die restlichen 25 Prozent übernimmt der Freistaat Thüringen.

Mehr Informationen:

www.thueringen.de/tmsfg/familie/familienpolitik/schulobst/content.html

Herausgeber: Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit - Landesjugendamt

 

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